Innenausbau Wiender aus Rohräumenfertige Wohnräume macht.

Vom ausführenden Bauunternehmen — nicht vom Vermittler.

Innenausbau in Wien kostet 350 bis 900 Euro pro Quadratmeter. Trockenbau, Estrich, Elektro, Sanitär, Böden und Oberflächen aus einer Hand, koordiniert von einem Bauleiter. Festpreis nach ÖNORM B 2110, Bauzeit 4 bis 14 Wochen.

Innenausbau in Wien kostet 350 bis 900 € pro Quadratmeter. Der einfache Ausbau eines Rohraums mit Trockenbau, Estrich, Elektro und Oberflächen beginnt bei 350 €/m², mit Bad, Küche und gehobener Ausstattung reicht es bis 900 €/m². Eine 80-m²-Wohnung liegt damit bei 28.000 bis 72.000 € netto. Im Altbau entscheidet die verfügbare Aufbauhöhe über den Bodenaufbau: Nassestrich braucht 10 bis 14 cm und wiegt 100 kg/m², Trockenestrich 5 bis 8 cm bei 40 bis 50 kg/m² – auf Holztramdecken oft die einzige Möglichkeit.
Alle Gewerke, ein Bauleiter Höhenrechnung vor der Planung Festpreis ÖNORM B 2110 Fotos vor dem Verschließen 3 Jahre Gewährleistung

Was Innenausbau in Wien kostet

Richtwerte netto, Stand 2026, verbindlich nach Begehung. Die Spanne entsteht durch Ausstattung und Zustand des Rohbaus – nicht durch die Quadratmeterzahl.

UmfangWas enthalten istPreis nettoBauzeit
Einfacher AusbauTrockenbau, Estrich, Elektro, Malerei, Böden350–500 €/m²4–7 Wochen
Standardausbauzusätzlich Bad, Türen, Fußbodenheizung500–700 €/m²7–11 Wochen
Gehobener Ausbauzusätzlich Küche, Einbaumöbel, Spachteltechnik700–900 €/m²10–14 Wochen
Dachgeschosszusätzlich Dämmung, Dampfbremse, Schrägen800–1.200 €/m²12–18 Wochen
Gewerbe und OrdinationBrandschutz, Akustik, erhöhte Anforderungen600–1.100 €/m²8–16 Wochen

Einzelpreise, damit Sie ein Angebot prüfen können

PositionEinheitPreis nettoWas dazugehört
Ständerwand doppelt beplankt60–95 €Profile, Dämmung, zwei Lagen, Spachtelung Q2
Vorsatzschale an Bestandswand35–70 €Ausgleich schiefer Altbauwände, Leitungsführung
Decke abhängen50–90 €CD-Profile, Abhänger, Beplankung, Spachtelung
Türzarge mit AussteifungStk.180–420 €UA-Profil, Bodenwinkel, Einbau
Innentür mit ZargeStk.480–1.200 €Türblatt, Zarge, Beschläge, Einbau
Zementestrich inkl. Dämmung45–70 €Randstreifen, Trennlage, Estrich, Abziehen
Fließestrich55–80 €schneller belegreif, sehr eben
Trockenestrich mit Schüttung60–95 €für Holztramdecken, am nächsten Tag begehbar
Fußbodenheizung warmwasserbasiert70–140 €Rohre, Verteiler, Druckprobe, Heizprotokoll
Elektro-Neuinstallation65–130 €über konzessionierten Elektrotechniker
Sanitär-Rohinstallationpsch.2.800–5.200 €vier Objekte, Vorwand, Druckprobe
Parkett verlegen28–55 €Verlegung ohne Material, vollflächig verklebt
Vinyl oder Laminat verlegen18–38 €Untergrund vorbereiten, Verlegung, Leisten
Fliesen verlegen55–110 €Kleber, Verlegung, Fugen, Silikon
Malerei, zwei Anstriche12–28 €spachteln, grundieren, streichen
Sockelleistenlfm12–28 €Zuschnitt, Montage, Gehrung
Bauleitung und Koordination%im Festpreisein Ansprechpartner, Bauzeitplan, Abnahme
Baustelle, Schutz, Entsorgungpsch.1.800–4.500 €Staubschutz, Container, Nachweis, Endreinigung
Rechenbeispiel · Altbauwohnung 80 m², Rohraum zu bezugsfertig, ohne Küche
Trockenbau, Decken, Türen12.400 €
Estrich, Fußbodenheizung, Böden14.800 €
Elektro, Sanitär, Bad komplett19.600 €
Malerei, Baustelle, Entsorgung6.900 €

Summe rund 53.700 € netto, das sind 671 €/m². Mit Küche und Einbaumöbeln kommen 15.000 bis 35.000 € dazu, ohne Bad wären es rund 12.000 € weniger.

Die Aufbauhöhe entscheidet, bevor irgendetwas geplant wird

Im Wiener Altbau ist der Raum zwischen Rohdecke und fertigem Boden knapp und selten überall gleich. Diese Rechnung steht am Anfang jedes Innenausbaus – nicht am Ende.

BodenaufbauHöheGewichtGeeignet für
Zementestrich mit Dämmung10–14 cmca. 100 kg/m²Betondecken, tragfähige Untergründe
Fließestrich mit Dämmung8–12 cmca. 90 kg/m²ebenste Oberfläche, schnellere Belegreife
Trockenestrich mit Schüttung5–8 cm40–50 kg/m²Holztramdecken, knappe Höhe
Trockenestrich mit Fußbodenheizungab 5 cm45–55 kg/m²Altbau mit Heizungswunsch
Nur Ausgleich und Belag2–4 cm15–25 kg/m²wenn die Höhe sonst nicht reicht
  • Holztramdecke trägt 150 bis 250 kg/m². Davon geht der Bodenaufbau ab, bevor Möbel und Menschen dazukommen. Ein Nassestrich verbraucht bereits die Hälfte der Reserve.
  • Türblatthöhe prüfen. Wenn der Boden 12 cm höher wird, geht die Tür nicht mehr auf. Altbautüren sind oft Sonderhöhen und lassen sich nicht beliebig kürzen.
  • Mindestraumhöhe 2,50 m für Aufenthaltsräume. Bei abgehängter Decke und dickem Boden wird das im Souterrain und unter Dach schnell knapp.
  • Schwellen zu Nebenräumen. Bad, Balkon und Vorraum haben oft andere Aufbauhöhen – die Übergänge gehören geplant, nicht improvisiert.
  • Der Boden ist nie eben. Gründerzeitdecken haben Abweichungen von 2 bis 5 cm. Das muss der Ausgleich aufnehmen, und dieser Ausgleich braucht Höhe.
Die teuerste Überraschung beim Innenausbau ist fast immer dieselbe: Der Bodenaufbau ist höher als gedacht, die Türen passen nicht mehr, die Fußbodenheizung geht sich nicht aus. Deshalb wird bei uns vor der Planung gemessen – Rohdecke, Türhöhen, Anschlüsse zu Nebenräumen.

Die Gewerke und ihre Reihenfolge

Innenausbau ist kein einzelnes Gewerk, sondern acht bis zwölf, die in fester Reihenfolge ineinandergreifen. Wer die Reihenfolge ändert, arbeitet doppelt.

1 · Rückbau und EntsorgungAlles raus, was nicht bleibt. Sortenrein getrennt, weil vermischter Bauschutt das Vier- bis Achtfache kostet.
2 · Trockenbau RohbauStänderwerk stellen, Türaussteifungen setzen, Traversen für spätere Lasten einbauen. Noch offen, damit die Installateure arbeiten können.
3 · Elektro- und SanitärrohinstallationLeitungen ziehen, Dosen setzen, Vorwand aufbauen, Druckprobe mit Protokoll. Über konzessionierte Partnerbetriebe.
4 · FotodokumentationJede Leitung mit Maßangabe fotografiert, bevor geschlossen wird. Damit später niemand blind bohrt.
5 · Dämmung und BeplankungMineralwolle klemmend, Platten mit versetzten Stößen, Spachtelung in der vereinbarten Qualitätsstufe.
6 · EstrichMit Randdämmstreifen und Trennlage. Danach Trocknungszeit – Zementestrich vier bis sechs Wochen bis zur Belegreife, Trockenestrich am nächsten Tag.
7 · Abdichtung im NassbereichVerbundabdichtung nach ÖNORM B 3407 in Bad und WC, zweilagig mit Dichtbändern. Fotos vor dem Verfliesen.
8 · FliesenBoden und Wand, Gefälle in der Dusche, Bewegungsfugen an Materialwechseln.
9 · MalereiSpachteln, grundieren, zwei Anstriche. Vor dem Bodenbelag, damit nichts tropft.
10 · BödenParkett, Vinyl oder Laminat, erst nach gemessener Belegreife des Estrichs. Zu früh verlegt heißt Schüsselung und Fugen.
11 · MontageTüren einhängen, Sanitärobjekte, Schalter und Steckdosen, Leuchten, Sockelleisten.
12 · AbnahmeGemeinsame Begehung, Mängelliste, Abnahmeprotokoll nach ÖNORM B 2110, Übergabe der Dokumentation, Endreinigung.

Sechs Besonderheiten beim Innenausbau im Wiener Altbau

1. Nichts ist gerade

Gründerzeitwände haben Abweichungen von 5 bis 15 cm auf drei Metern, Böden fallen zur Mitte ab. Eine Vorsatzschale gleicht das aus, kostet aber Raum: fünf Zentimeter auf beiden Seiten sind zehn Zentimeter weniger Zimmer. Wir messen mit dem Laser und sagen, wo sich der Ausgleich lohnt und wo eine Wand krumm bleiben sollte.

2. Raumhöhen über drei Meter

3,20 bis 4,00 m sind normal. Das bedeutet mehr Wandfläche pro Quadratmeter Boden, stärkere Profile ab CW 100 und Gerüstung statt Leiter. Bei gleicher Wohnungsgröße fallen 30 bis 50 % mehr zu bearbeitende Fläche an als im Neubau – der Hauptgrund, warum Altbau teurer ist.

3. Holztramdecken

Sie tragen begrenzt und arbeiten mit der Jahreszeit. Das entscheidet über den Bodenaufbau, über Badewannen und über die Frage, ob eine neue Trennwand mittig auf einen Tram gestellt werden darf. Bei größeren Vorhaben holen wir die statische Beurteilung über einen konzessionierten Partnerbetrieb dazu.

4. Keine Bestandspläne

In den meisten Wiener Altbauten weiß niemand, wo welche Leitung läuft. Deshalb wird vor dem Stemmen geortet und nach der Rohinstallation jede Leitung mit Maßangabe fotografiert. Diese Fotos sind in zehn Jahren mehr wert als jeder Plan.

5. Kastenfenster und Laibungen

Tiefe Laibungen, Fensterbänke aus Stein, oft schiefe Anschlüsse. Wer eine Vorsatzschale an die Außenwand stellt, muss die Laibung mitdenken – sonst entsteht dort eine Wärmebrücke und im Winter Schimmel an der Innenecke.

6. Baustelle ohne Lagerfläche

Vierter Stock ohne Lift, enge Gasse, kein Innenhof. Material kommt just in time, Schutt geht über die Stiege oder die Rutsche, Parkspur braucht eine Bewilligung der MA 46. Das sind 600 bis 1.800 € allein an Logistik – und der Grund, warum Anlieferungen getaktet werden.

Schallschutz: der Punkt, der später nicht mehr zu beheben ist

Maßgeblich ist die ÖNORM B 8115. Innerhalb einer Wohnung genügt eine doppelt beplankte Ständerwand mit Dämmung, rund 52 dB. Zur Nachbarwohnung gelten deutlich höhere Anforderungen – dort braucht es eine Doppelständerwand oder eine massive Lösung.

  • Anschlussdichtband unter jedem Profil. Fehlt es, wandert Schall über den Baukörper und die Wand erreicht ihren Prüfwert nie.
  • Steckdosen versetzt, nie gegenüberliegend in derselben Achse. Sonst wird die Wand zur Sprechanlage.
  • Trittschall auf Holztramdecken: schwimmender Estrich mit Randstreifen, bei höheren Anforderungen zusätzliche Beschwerung und eine entkoppelte Unterdecke.
  • Abwasserleitungen ummantelt und körperschallentkoppelt befestigt – sonst hört das ganze Haus jede Spülung.
  • Türen sind die Schwachstelle jeder gut gedämmten Wand. Eine Standardtür hat 27 dB, eine Schallschutztür 32 bis 42 dB.

Die zehn Fehler, die beim Innenausbau am meisten kosten

  • Höhen nicht gemessen. Der Bodenaufbau wird dicker als geplant, Türen passen nicht mehr.
  • Keine Traversen für spätere Lasten. Küchenoberschränke, Fernseher, Waschtisch – nachträglich kostet die Verstärkung 300 € und drei Tage statt 30 €.
  • Böden vor der Elektrik. Die klassische Reihenfolgenverwechslung, beides wird doppelt gemacht.
  • Estrich zu früh belegt. Ohne Messung der Restfeuchte schüsselt das Parkett und die Fugen gehen auf.
  • Keine Fotodokumentation vor dem Schließen. In fünf Jahren bohrt jemand in eine Leitung.
  • Anschlussdichtband gespart. 40 Cent je Laufmeter, dafür die Hälfte des Schallschutzes weg.
  • Türzarge ohne UA-Profil. Nach Wochen zieht sich ein Riss diagonal vom oberen Türeck.
  • Beleuchtung erst nach der Decke geplant. Einbauleuchten brauchen Abhängehöhe – die Decke muss wieder auf.
  • Material zu spät bestellt. Fehlt am Montagetag das Türblatt, steht die Baustelle drei Tage.
  • Abdichtung im Bad weggelassen. Der teuerste Fehler überhaupt, weil er erst beim Nachbarn sichtbar wird.

So prüfen Sie ein Innenausbau-Angebot

Sind alle Gewerke einzeln ausgewiesen?Trockenbau, Estrich, Elektro, Sanitär, Fliesen, Malerei, Böden – jeweils mit Mengen und Einheitspreisen. Eine Gesamtpauschale lässt sich nicht prüfen.
Welcher Bodenaufbau, welche Höhe?Mit Stärke und Gewicht. Bei Holztramdecken muss dort Trockenestrich stehen oder eine statische Freigabe vorliegen.
Welche Spachtelqualität?Q2 ist Standard, Q3 bei Streiflicht, Q4 bei Glanzlack. Ohne Angabe bekommen Sie Q2 und diskutieren später.
Ist die Abdichtung im Nassbereich drin?Als eigene Position mit ÖNORM B 3407. Fehlt sie, ist das Angebot nicht günstiger, sondern unvollständig.
Wer macht Elektro und Sanitär?Reglementierte Gewerke gehören namentlich benannt, mit Befugnisnachweis.
Wer stellt das Material?Böden, Fliesen, Türen, Sanitärobjekte – bauseits oder durch die Firma. Das macht bei 80 m² einen Unterschied von 15.000 bis 30.000 €.
Ist die Entsorgung enthalten?Mit Mengen und Nachweis. Bei einer 80-m²-Wohnung 1.200 bis 3.000 €.
Gibt es eine Zeile „nicht enthalten”?Ein Festpreis ohne benannte Ausschlüsse ist keiner.

Für wen wir ausbauen

Private Bauherren

Altbauwohnung vom Rohzustand zum Einzug. Ein Vertrag, ein Bauleiter, ein Termin – statt sieben Firmen, die aufeinander warten.

Bauträger

Innenausbau ganzer Geschosse oder Häuser als Subauftrag, terminfest, mit eigener Bauleitung und Aufmaß nach Norm.

Vermieter und Anleger

Wohnung zwischen zwei Mietverhältnissen oder nach Leerstand. Dokumentation für die Übergabe, kurze Bauzeit, klarer Preis.

Gewerbe und Ordinationen

Brandschutz, Akustik, Barrierefreiheit. Auf Wunsch abends und am Wochenende, damit der Betrieb weiterläuft.

Wann Sie uns nicht brauchen

Wenn nur der Boden neu soll und sonst nichts, rufen Sie einen Bodenleger – dafür ist ein koordinierendes Bauunternehmen eine Ebene zu viel. Wenn im Haus in absehbarer Zeit die Steigleitungen erneuert werden, warten Sie damit: Sonst wird Ihre neu ausgebaute Wohnung wieder geöffnet. Und wenn Sie Zeit haben und handwerklich geschickt sind, ist Malerei am Ende der einzige Teil, den man sinnvoll selbst macht – alles davor greift zu eng ineinander. Das sagen wir Ihnen bei der Begehung, auch wenn wir damit einen Auftrag verkleinern.

Häufige Fragen zum Innenausbau in Wien

Was kostet Innenausbau in Wien?

Das hängt vom Umfang ab: Eine Trockenbauwand liegt bei 40 bis 80 Euro pro Quadratmeter, Estrich mit Dämmung bei 50 bis 160, Malerarbeiten bei 15 bis 35. Ein kompletter Innenausbau beginnt bei etwa 400 Euro pro Quadratmeter. Verlässlich wird es nach Begehung.

Was gehört alles zum Innenausbau?

Alles, was aus dem Rohbau eine bewohnbare Fläche macht: Trockenbauwände, Estrich und Bodenaufbau, abgehängte Decken, Verputz, Malerei, Innentüren und die Oberflächen. Reglementierte Anteile wie Elektro und Sanitär laufen über konzessionierte Partner.

In welcher Reihenfolge wird ausgebaut?

Zuerst die Rohinstallation von Elektro und Sanitär, dann werden die Wände geschlossen, danach kommt der Estrich, darauf der Boden, und die Malerei zuletzt. Diese Reihenfolge verhindert, dass Fertiggestelltes wieder aufgerissen werden muss. Der Ablaufplan ist der Kern der Koordination.

Warum ist Schallschutz im Zinshaus so wichtig?

Weil die typischen Holztramdecken Schall übertragen. Ohne entkoppelten Bodenaufbau und schallgedämmte Wände hört man jeden Schritt der Nachbarn. Im Wiener Altbau ist der Schallschutz deshalb das prägende Thema des Innenausbaus, nicht ein Detail am Rand.

Was ist Trockenbau?

Der Bau von Wänden, Vorsatzschalen und abgehängten Decken aus Ständerwerk und Platten, ohne zu mauern. Schnell, sauber und flexibel — ideal, um Räume neu zu gliedern, Leitungen zu verstecken oder Decken abzuhängen. Die Basis der meisten Innenausbauten.

Kann man im Altbau schweren Estrich verlegen?

Nicht immer. Alte Holztramdecken tragen kein beliebiges Gewicht — ein schwerer Zementestrich kann zu viel sein. Dann kommt ein leichter Trockenestrich zum Einsatz. Was die Decke trägt, wird vorab beurteilt, bevor der Bodenaufbau geplant wird.

Wer macht die Elektroarbeiten beim Innenausbau?

Ein konzessionierter Elektrotechniker nach § 94 Z 16 GewO. Die Elektroinstallation ist reglementiert und gehört zum befugten Betrieb. Wir koordinieren ihn und stimmen seine Arbeit mit dem übrigen Ausbau ab, damit die Leitungen vor dem Wandverschluss liegen.

Was ist bei Aufbauhöhen zu beachten?

Jede Schicht — Dämmung, Estrich, Belag, abgehängte Decke — kostet Raumhöhe. Im Altbau mit knapper und ungleicher Höhe muss das genau geplant werden, damit Türen passen und keine Stolperkanten entstehen. Die Anschlusshöhen gehören ins Aufmaß.

Wie lange dauert ein Innenausbau?

Das hängt vom Umfang ab. Eine einzelne Wohnung dauert einige Wochen, wobei Estrich und Putz Trocknungszeiten brauchen, die den Ablauf bestimmen. Ein realistischer Zeitplan bildet diese Wartezeiten und die Reihenfolge der Gewerke ab, statt sie zu übergehen.

Kann man während des Innenausbaus in der Wohnung wohnen?

Bei einzelnen Räumen manchmal, bei einem kompletten Innenausbau meist nicht — es gibt Phasen mit viel Staub, ohne Boden oder ohne funktionierende Installationen. Das klären wir im Ablaufplan vorab, damit Sie sich darauf einstellen können.

Was ist eine abgehängte Decke?

Eine Deckenkonstruktion aus Ständerwerk und Platten unter der eigentlichen Decke. Sie versteckt Leitungen, verbessert Schall- und Brandschutz und erlaubt Einbauleuchten. Im Altbau gleicht sie außerdem schiefe oder beschädigte Decken aus. Ein vielseitiges Trockenbauelement.

Was ist bei Feuchträumen zu beachten?

In Bad und Küche brauchen Wände und Böden eine Abdichtung unter Fliesen oder Belag, und die Materialien müssen feuchtebeständig sein. Hier arbeitet der Innenausbau mit Sanitär und Fliesenverlegung zusammen — ein klassischer Koordinationspunkt, an dem sich Sorgfalt zeigt.

Muss ich beim Innenausbau an den Brandschutz denken?

Ja, besonders im Mehrparteienhaus. Für bestimmte Wände, Decken und Durchführungen gelten Brandschutzanforderungen, die das richtige Material und den richtigen Aufbau verlangen. Das ist Pflicht und gehört fachgerecht ausgeführt, nicht übersprungen.

Was ist der Unterschied zwischen Trockenbau und gemauerter Wand?

Eine Trockenbauwand aus Ständerwerk und Platten ist leicht, schnell und flexibel, mit gutem Schallschutz bei richtigem Aufbau. Eine gemauerte Wand ist massiv und schwerer, besser für schwere Lasten an der Wand. Für die Raumteilung im Ausbau ist Trockenbau meist die praktische Wahl.

Kann man Wände nachträglich versetzen?

Ja, das ist ein Kernvorteil des Trockenbaus — Räume lassen sich neu gliedern, ohne massiv einzugreifen. Zu beachten sind tragende Wände, die nicht ohne Statik verändert werden dürfen, sowie Leitungen. Was tragend ist, klärt bei Bedarf der Baumeister-Partner.

Wie wird der Boden aufgebaut?

Auf die Rohdecke kommen Dämmung und Trittschalldämmung, darauf der Estrich, darauf der Belag. Im Altbau entscheidet das Gewicht, ob nasser oder trockener Estrich möglich ist. Der Aufbau bestimmt Schallschutz, Wärme und die endgültige Fußbodenhöhe.

Kann man einen Altbau modern ausbauen?

Ja, das ist der Normalfall bei der Wohnungssanierung. Moderne Grundrisse, Haustechnik und Oberflächen lassen sich in den Altbau bringen, solange man die Substanz respektiert — Deckentragfähigkeit, Raumhöhe, geschützte Elemente. Genau diese Verbindung ist unsere Erfahrung.

Wer verlegt den Bodenbelag?

Estrich und Untergrund machen wir; Parkett und Vinyl verlegen wir oder ein Bodenleger, Fliesen der konzessionierte Fliesenleger nach § 94 Z 38 GewO. Wir koordinieren die Gewerke so, dass der Untergrund passt und die Übergänge zwischen den Belägen stimmen.

Was kostet es, eine Wohnung komplett auszubauen?

Ein kompletter Innenausbau beginnt bei etwa 400 Euro pro Quadratmeter und steigt mit der Ausstattung deutlich. Der Preis hängt von Umfang, Materialqualität und dem Zustand des Bestands ab. Ein Leistungsverzeichnis nach Begehung macht die Kosten nachvollziehbar.

Ist Innenausbau dasselbe wie Sanierung?

Innenausbau ist ein Teil der Sanierung — der Ausbau der Innenräume. Eine Sanierung kann darüber hinaus Fassade, Dach, Haustechnik und Statik umfassen. Beim Ausbau eines Rohbaus oder einer entkernten Wohnung ist der Innenausbau der zentrale Leistungsblock.

Kann man einzelne Gewerke beauftragen?

Ja, auch einzelne Leistungen wie Trockenbau oder Malerarbeiten sind möglich. Der Vorteil aus einer Hand entfällt dann aber. Für reglementierte Einzelarbeiten wie eine reine Elektroinstallation ist oft der Fachbetrieb direkt die schnellere Adresse.

Was ist eine Vorsatzschale?

Eine vor die bestehende Wand gesetzte Trockenbau-Ebene. Sie verbessert Schall- und Wärmeschutz, versteckt Leitungen und gleicht schiefe Altbauwände aus. Ein häufiges Element im Zinshaus, um alte Wände auf modernen Stand zu bringen, ohne sie abzureißen.

Muss der Estrich trocknen, bevor der Boden kommt?

Ja, unbedingt. Wird der Belag auf zu feuchten Estrich verlegt, sperrt man Feuchte ein und der Boden wirft sich. Die Estrichfeuchte wird gemessen, und erst der trockene Estrich wird belegt. Diese Wartezeit gehört ehrlich in den Zeitplan.

Was kostet Innenausbau pro Quadratmeter?
350 bis 900 € pro Quadratmeter, je nach Ausstattung. Der einfache Ausbau eines Rohraums mit Trockenbau, Estrich, Elektro und Oberflächen beginnt bei 350 €/m², mit Bad, Küche und gehobener Ausstattung reicht es bis 900 €/m².
Was kostet der Ausbau einer 80-m²-Wohnung?
28.000 bis 72.000 € netto, je nach Umfang. Kommen Bad und Küche neu dazu, liegt der Betrag bei 55.000 bis 90.000 €. Netto, Richtwerte 2026, verbindlich nach Begehung.
Was kostet Trockenbau beim Innenausbau?
Ständerwand einfach beplankt 40–60 €/m², doppelt beplankt mit Dämmung 60–95 €/m², Vorsatzschale 35–70 €/m², abgehängte Decke 50–90 €/m². Details auf Trockenbau Wien.
Was kostet der Estrich?
45 bis 80 €/m² inklusive Dämmung und Randstreifen. Zementestrich ist am günstigsten, braucht aber vier bis sechs Wochen bis zur Belegreife. Fließestrich trocknet schneller, Trockenestrich ist am nächsten Tag begehbar und für Holztramdecken oft die einzige Option.
Was kostet die Elektroinstallation?
65 bis 130 € pro Quadratmeter Wohnfläche für eine Neuinstallation, ausgeführt von einem konzessionierten Elektrotechniker nach § 94 Z 16 GewO. Bei Altbauten mit Zweileiter-Installation ohne Schutzleiter ist die Erneuerung bis zum Verteiler zwingend.
Wie viel Aufbauhöhe braucht der Bodenaufbau?
Nassestrich mit Dämmung 10 bis 14 cm, Trockenestrich 5 bis 8 cm, Trockenestrich mit Fußbodenheizung ab 5 cm. Im Altbau ist die verfügbare Höhe zwischen Rohdecke und Türblatt oft der entscheidende Faktor – sie wird vor der Planung gemessen, nicht danach.
Was trägt eine Holztramdecke?
Üblicherweise 150 bis 250 kg/m² Nutzlast. Ein Nassestrich wiegt rund 100 kg/m², ein Trockenaufbau nur 40 bis 50. Das entscheidet über den Bodenaufbau – und gehört geprüft, bevor geplant wird.
Kann man im Altbau eine Fußbodenheizung einbauen?
Ja, auch auf Holztramdecken: mit Trockensystem und Wärmeleitblechen ab 50 mm Aufbauhöhe, 70 bis 140 €/m². Voraussetzung ist eine Wärmequelle mit niedriger Vorlauftemperatur – mit einer alten Gastherme und 70 °C Vorlauf funktioniert das System nicht sinnvoll.
Welche Raumhöhe muss bleiben?
Aufenthaltsräume brauchen in Wien mindestens 2,50 m lichte Höhe. Bei abgehängten Decken und dickem Bodenaufbau wird das in Dachgeschossen und Souterrainräumen schnell knapp – deshalb steht die Höhenrechnung am Anfang jeder Planung.
Was ist eine Installationsebene?
Eine 4 bis 6 cm tiefe Ebene vor der Dampfbremse oder vor der Wand, in der Kabel und Rohre laufen, ohne die Dichtungsebene zu durchstoßen. Bei Dachschrägen ist sie Pflicht, bei Vorsatzschalen praktisch immer sinnvoll.
Wie werden schwere Dinge an Trockenbauwänden befestigt?
Mit Traversen oder Holzauswechslungen im Ständerwerk – dann tragen sie 150 kg und mehr. Ohne Verstärkung liegt die Grenze bei etwa 40 kg mit Hohlraumdübeln. Sagen Sie beim Aufmaß, wo Küchenoberschränke, Fernseher oder Waschtisch hinkommen; die Verstärkung kostet dann fast nichts.
Was gilt für Türen beim Innenausbau?
Türblatt samt Zarge 480 bis 1.200 € inklusive Einbau, je nach Ausführung. In Trockenbauwänden braucht die Zarge ein UA-Profil zur Aussteifung, sonst entsteht ein Riss über dem Sturz. Schiebetüren im Wandkasten brauchen mindestens 10 bis 12,5 cm Wanddicke und müssen vor der Beplankung eingeplant werden.
Was ist beim Schallschutz zwischen Räumen zu beachten?
Innerhalb einer Wohnung reicht eine doppelt beplankte Wand mit Dämmung, rund 52 dB. Zur Nachbarwohnung gelten die Anforderungen der ÖNORM B 8115 – dort braucht es eine Doppelständerwand oder eine massive Lösung. Entscheidend sind Anschlussdichtband und versetzte Steckdosen.
Was kostet eine Akustikdecke?
95 bis 160 €/m² mit Lochplatten und Akustikvlies. Sinnvoll in Büros, Ordinationen und Lokalen, wo die Nachhallzeit stört. Die Wirkung hängt vom Hohlraum und der Dämmauflage ab, nicht allein von der Platte.
Wie wird die Beleuchtung geplant?
Vor der Decke, nicht danach. Einbauleuchten brauchen 6 bis 12 cm Abhängehöhe, Lichtvouten mehr. Wer die Decke schließt und danach über Leuchten nachdenkt, macht sie wieder auf.
Kann ich Wände später wieder versetzen?
Bei Trockenbauwänden ja, mit überschaubarem Aufwand: Rückbau 15 bis 35 €/m² inklusive Entsorgung, danach neuer Aufbau. Das ist einer der Gründe, warum im Innenausbau kaum noch gemauert wird.
Was ist beim Innenausbau im Dachgeschoss anders?
Die Dampfbremse ist der kritische Punkt: luftdicht, jede Durchdringung mit Manschette. Dazu kommen Schrägen, Kniestöcke und begrenzte Raumhöhe. Details auf Dachgeschossausbau Wien.
Brauche ich für den Innenausbau eine Bewilligung?
Für nichttragende Trennwände und Oberflächen in der Regel nicht. Bewilligungspflichtig wird es bei Eingriffen ins Tragwerk, bei Änderungen, die Belichtung oder Fluchtwege betreffen, und bei Nutzungsänderungen. Einreichung über einen konzessionierten Partnerbetrieb.
Wie viel Staub entsteht?
Am meisten beim Stemmen und beim Schleifen der Spachtelflächen. Wir arbeiten mit Staubschutzwand, Schleuse und Absaugung am Gerät. Im bewohnten Haus wird das Stiegenhaus abgedeckt und täglich gereinigt.
Was passiert, wenn Material nicht rechtzeitig da ist?
Bei bauseits beigestelltem Material steht die Baustelle – Fliesen, Türen und Sanitärobjekte gehören vor Beginn in die Wohnung. Wir liefern zu jedem Angebot eine Materialliste mit Mengen und Anschlussmaßen, damit beim Einkauf nichts fehlt.
Was kostet die Entsorgung beim Innenausbau?
Bei einer 80-m²-Wohnung 1.200 bis 3.000 €, abhängig von Menge und Trennung. Sortenrein getrennter Bauschutt kostet 18 bis 35 € je Tonne, vermischter Baurestmüll 120 bis 260 €. Deshalb wird auf der Baustelle getrennt.
Kann der Innenausbau gefördert werden?
Als Einzelmaßnahme nicht. Im Rahmen einer geförderten Sanierung – Sockelsanierung über den wohnfonds_wien, Wohnungsverbesserung der Stadt Wien oder thermische Maßnahmen – ist er anteilig förderfähig. Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt und bewilligt sein.

Ja, unbedingt. Wird der Belag auf zu feuchten Estrich verlegt, sperrt man Feuchte ein und der Boden wirft sich. Die Estrichfeuchte wird gemessen, und erst der trockene Estrich wird belegt. Diese Wartezeit gehört ehrlich in den Zeitplan.

Bekomme ich eine Gewährleistung auf den Innenausbau?

Ja, die gesetzliche Gewährleistung von 3 Jahren nach § 933 ABGB auf die ausgeführten Arbeiten. Auf einzelne Produkte wie Türen oder Böden geben die Hersteller eigene Garantien. Die Unterlagen dazu bekommen Sie zur Übergabe.

Kann ich Innenausbau und Badsanierung zusammen machen?

Ja, das ist der Normalfall. Das Bad ist Teil des Innenausbaus, in dem Sanitär, Fliesen und Elektro zusammenlaufen. Aus einer Hand geplant, passen die Gewerke zusammen und die Reihenfolge stimmt — statt drei Firmen selbst koordinieren zu müssen.

Was ist die häufigste teure Überraschung beim Innenausbau?

Der Zustand hinter Wänden und unter Böden im Altbau — morsche Balken, alte Leitungen, unerwartete Feuchte. Weil wir mit Festpreis nach Begehung arbeiten, halten wir Rücksprache, bevor Zusatzkosten entstehen; Nachträge nur für zusätzlich beauftragte Leistungen.

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Hinweis: Skyline Bau ist die Markenbezeichnung des Bau- und Sanierungsbereichs der Bling Bling GmbH und keine eigenständige Rechtsperson. Vertragspartner ist ausschließlich die Bling Bling GmbH. Die Bling Bling GmbH ist eingeschränkter Baugewerbetreibender nach § 99 GewO und kein konzessionierter Baumeister. Nach § 99 Abs. 5 GewO ist die Bezeichnung „Baumeister” konzessionierten Betrieben nach § 94 Z 5 GewO vorbehalten. Reglementierte Gewerke — Baumeister-Leistungen, Statik, Gas- und Sanitärtechnik, Elektrotechnik — werden ausschließlich durch befugte, konzessionierte Partnerbetriebe ausgeführt.