Skyline Bau · Wien

Badsanierung WienFestpreis. Ohne Nachträge.

Vom ausführenden Bauunternehmen — nicht vom Vermittler.

Eine Badsanierung in Wien kostet bei Skyline Bau zwischen 9.800 und 32.000 Euro netto. Teilsanierung ab 9.800 €, Komplettbad im Bestand 14.000–22.000 €, Altbau mit Strangtausch 22.000–32.000 €. Bauzeit 12 bis 18 Werktage. Wir sind das ausführende Bauunternehmen: Entkernung, Trockenbau, Estrich, Abdichtung, Fliesen und Maler machen unsere eigenen Leute. Gas-, Sanitär- und Elektroinstallation führen konzessionierte Partnerbetriebe aus, die wir koordinieren. Ein Vertragspartner, ein Festpreis, eine Gewährleistung.

ab9.800 € netto 12–18Werktage 3 J.Gewährleistung bis 4.200 €Förderung möglich 48 hAntwort werktags

Badsanierung Wien — Kosten 2026
Teilsanierung — Fliesen, Sanitärobjekte, Malerab 9.800 €
Komplettbad im Bestand — Entkernung bis Montage14.000 – 22.000 €
Altbau mit Strangtausch — Leitungen, Boden, Elektro22.000 – 32.000 €
Bodengleiche Dusche — als Einzelmaßnahme3.500 – 6.500 €

Netto-Festpreis nach kostenloser Besichtigung. Sanitärobjekte und Fliesen nach Budget frei wählbar.

Klartext

Fliese drüber ist keine Sanierung. Das ist ein Deckel auf dem Problem.

Badsanierung, Badrenovierung, Badmodernisierung — was ist was?

Die drei Begriffe werden im Wiener Markt durcheinandergeworfen, und das ist kein Zufall: Wer eine Renovierung verkauft und Sanierung draufschreibt, bekommt mehr Anfragen. Für Sie ist der Unterschied bares Geld — und die Frage, ob das Bad in fünfzehn Jahren noch dicht ist.

Badrenovierung — die Oberfläche

Bei der Renovierung bleibt die Substanz unangetastet. Getauscht werden Armaturen, Sanitärobjekte, vielleicht die Fliesen. Die Leitungen bleiben liegen, die Abdichtung bleibt wie sie ist, der Estrich bleibt drin. Eine Renovierung dauert wenige Tage und kostet einen Bruchteil.

Wann das reicht: Wenn Leitungen aus Kupfer oder Kunststoff bestehen, keine Feuchteschäden vorliegen und die Abdichtung intakt ist. Ein Bad aus den 1990ern ist oft technisch in Ordnung und sieht nur alt aus. Dann ist eine Renovierung die richtige Antwort, und alles andere wäre Geldverbrennung.

Badsanierung — die Substanz

Bei der Sanierung wird bis auf den Rohbau zurückgebaut. Alte Fliesen, alter Estrich, alte Leitungen kommen raus. Neu gemacht werden: Sanitär- und Elektroinstallation, Bodenaufbau, Abdichtung nach ÖNORM B 3407, Estrich, Fliesen. Das ist das, was wir meinen, wenn wir Badsanierung sagen.

Wann das nötig ist: Verzinkte Stahlleitungen, fehlende oder defekte Abdichtung, Feuchteschäden, kein FI-Schutzschalter, hohl klingende Fliesen. Und immer dann, wenn eine bodengleiche Dusche gewünscht ist — dafür muss der Bodenaufbau ohnehin geöffnet werden.

Badmodernisierung — der Zwischenweg

Ein Marketingbegriff ohne technische Definition. Gemeint ist meist eine Teilsanierung: Wanne raus, Dusche rein, neue Fliesen — aber ohne Strangtausch. Das kann sinnvoll sein. Es kann aber auch bedeuten, dass eine 60 Jahre alte Steigleitung hinter einer neuen Fliese verschwindet. Fragen Sie im Angebot konkret nach, was mit den Leitungen passiert.

Woran Sie erkennen, was Sie brauchen

  • Braunes Wasser nach Nichtnutzung → Sanierung. Die Leitung korrodiert von innen.
  • Silikonfugen schimmeln trotz Erneuerung → Sanierung. Die Feuchte kommt von hinten.
  • Feuchtefleck im Nebenraum oder beim Nachbarn → Sanierung, und zwar sofort. Die Abdichtung hat versagt.
  • Fliesen klingen hohl → Sanierung, wenn großflächig. Bei Einzelfliesen reicht der Tausch.
  • Alles dicht, sieht nur alt aus → Renovierung. Sparen Sie sich das Geld.

Wir sagen Ihnen bei der Besichtigung, in welche Kategorie Ihr Bad fällt — auch wenn die Antwort „Renovierung reicht” lautet und wir damit weniger verdienen.

Grundregel

Der teuerste Posten ist der, den Sie nie sehen.

Was eine Badsanierung in Wien 2026 wirklich kostet

Die Preisangaben zur Badsanierung in Wien gehen weit auseinander, und das hat einen sachlichen Grund: Es werden unterschiedliche Leistungsumfänge verglichen. Wer mit einem Einstiegspreis von rund 1.500 Euro wirbt, meint eine Duschsanierung — den Tausch einer Wanne gegen eine Dusche, ohne Leitungstausch, ohne Estrich, ohne Elektro. Wer 15.000 bis 35.000 Euro nennt, meint die Altbau-Komplettsanierung inklusive Strangtausch. Beide Zahlen können stimmen. Sie beschreiben nur nicht dasselbe.

Am Wiener Markt kursieren derzeit folgende Richtwerte: Für ein kleines Bad von etwa 4–6 m² werden 12.000–18.000 € angesetzt, für ein mittleres Bad von 7–10 m² rund 18.000–25.000 €. Für die Altbau-Sanierung mit Aufbauhöhen-Problematik und bodenebener Dusche werden 15.000–35.000 € genannt. Die reine Sanitärinstallation — neue Kalt- und Warmwasserleitungen, Abwasser, Anschlüsse — wird mit 2.500–5.000 € beziffert. Diese Zahlen decken sich weitgehend mit unserer Kalkulation.

Der Unterschied liegt woanders: Wir nennen den Preis nach der Besichtigung als Festpreis, nicht als Spanne im Prospekt. Und wir sagen vorher, was nicht enthalten ist.

Warum die Rechnung pro Quadratmeter beim Bad in die Irre führt

Bei einer Wohnungssanierung ist der Quadratmeterpreis eine brauchbare Näherung. Beim Bad ist er es nicht. Der Grund ist simpel: Ein Bad hat unabhängig von seiner Größe immer dieselben Fixkosten. Baustelleneinrichtung, Staubschutz, Entkernung, Entsorgung, Abdichtung, Installation, Elektro, WC, Waschtisch, Dusche — das fällt im 4-m²-Bad genauso an wie im 8-m²-Bad.

Ein doppelt so großes Bad kostet deshalb nicht doppelt so viel, sondern etwa 30 % mehr — für zusätzliche Fliesenfläche und etwas mehr Estrich. Wer Ihnen einen Quadratmeterpreis fürs Bad nennt, hat entweder nicht gerechnet oder verkauft eine Standardlösung.

Der Wiener Altbau: wo die Kosten wirklich entstehen

Ein Großteil der Wiener Wohnungen, die wir sanieren, stammt aus der Gründerzeit oder der Zwischenkriegszeit. Dort treffen vier Kostentreiber zusammen, die im Neubau nicht existieren.

Die Steigleitungen

Verzinkte Stahlleitungen aus den 1950er- bis 1970er-Jahren sind innen verrostet und im Querschnitt reduziert. Wer ein neues Bad an eine 60 Jahre alte Steigleitung anschließt, hat nach zwei Jahren braunes Wasser und nach fünf Jahren den ersten Rohrbruch — hinter der neuen Fliese. Der Strangtausch ist unbequem, weil er die gesamte Steigzone betrifft und mit der Hausverwaltung abgestimmt werden muss. Er ist trotzdem der wichtigste Posten.

Der Dippelboden

Wiener Altbauten haben Holzbalkendecken mit Dippelboden. Auf diesen Aufbau lässt sich nicht ohne Weiteres Estrich aufbringen: Das Gewicht muss statisch geprüft werden, und der Boden arbeitet. Für eine bodengleiche Dusche braucht es zusätzlich Aufbauhöhe, die schlicht nicht vorhanden ist. Die Lösung ist ein konstruktiver Neuaufbau — das kostet, aber es ist die einzige Ausführung, die hält.

Die Elektroinstallation

Altbau-Bäder haben oft keinen FI-Schutzschalter, keinen Potentialausgleich und Leitungen mit zu geringem Querschnitt. Das entspricht nicht der geltenden ÖVE/ÖNORM E 8001. Im Nassbereich ist das kein Schönheitsfehler, sondern ein Sicherheitsmangel. Die Elektroinstallation führt ein konzessionierter Partnerbetrieb aus, weil das ein reglementiertes Gewerk nach § 94 GewO ist.

Die Abdichtung

Die häufigste Schadensursache bei alten Bädern ist eine fehlende oder unterbrochene Abdichtung. Viele Bäder aus den 1970ern haben schlicht keine — die Fliese war die Abdichtung. Fugen sind aber nicht wasserdicht. Wir führen die Verbundabdichtung nach ÖNORM B 3407 aus und dokumentieren sie fotografisch, bevor verfliest wird.

Warum wir davon abraten, über bestehende Fliesen zu bauen

Am Wiener Markt wird die staubarme Sanierung ohne Abriss beworben — neue Platten direkt auf die alten Fliesen. Das ist technisch möglich, und für ein Bad aus den 2000ern mit intakter Abdichtung kann es eine legitime Lösung sein.

In einem Altbau-Bad ist es aus unserer Sicht ein Fehler. Unter den alten Fliesen liegt in der Regel keine funktionierende Abdichtung. Der Bodenaufbau ist oft feucht. Wer darüber baut, sieht das Problem nicht mehr — es ist aber noch da und arbeitet weiter. Wir entfernen den Bestand, trocknen bei Bedarf, prüfen den Untergrund und dichten neu ab. Das ist unbequemer und dauert länger. Es ist die einzige Ausführung, auf die wir Gewährleistung geben.

Förderung: bis 4.200 Euro von der Stadt Wien

Für den altersgerechten und barrierefreien Umbau fördert die Stadt Wien bis zu 35 % der Kosten, maximal 4.200 €. Gefördert werden unter anderem die bodengleiche Dusche, der Wannenausstieg und Haltegriffe. Für die Arbeitsleistung kann zusätzlich der Handwerkerbonus genutzt werden.

  • Zwingende Voraussetzung: ein kostenloses Beratungsgespräch beim Infopoint für Wohnungsverbesserung — vor Baubeginn. Wer zuerst baut und dann einreicht, bekommt nichts.
  • Eine rein optische Badsanierung ohne Barrierefreiheits-Komponente wird nicht gefördert.
  • Wir liefern die Unterlagen für den Antrag: Leistungsverzeichnis, Kostenaufstellung, Befugnisnachweise.

Wer bei Skyline Bau was macht

Skyline Bau ist die Markenbezeichnung des Bau- und Sanierungsbereichs der Bling Bling GmbH. Diese ist eingeschränkter Baugewerbetreibender nach § 99 GewO — kein konzessionierter Baumeister, und wir behaupten das auch nicht. Diese Unterscheidung ist keine Formalität, sondern entscheidet darüber, wer bei Ihnen in der Wohnung steht.

Das machen unsere eigenen Leute

Baustelleneinrichtung, Staubschutz, Entkernung, Bauschutt-Entsorgung, Trockenbau, Estrich, Abdichtung nach ÖNORM B 3407, Fliesen- und Bodenverlegung, Malerarbeiten, Bauleitung, Endreinigung.

Das machen konzessionierte Partnerbetriebe

Gas- und Sanitärtechnik sowie Elektrotechnik. Diese Gewerke sind nach § 94 GewO reglementiert und dürfen ausschließlich von befugten, konzessionierten Betrieben ausgeführt werden. Wir setzen einen festen Kreis geprüfter Wiener Betriebe ein.

Das übernehmen wir

Koordination, Bauleitung, Qualitätsprüfung, Terminplanung, Abstimmung mit der Hausverwaltung — und die Gewährleistung für die Gesamtleistung. Sie haben einen Vertragspartner. Wenn etwas undicht ist, klären wir intern, wer es war.

Der Wiener Badsanierungs-Markt: wer macht was

Der Markt ist unübersichtlich, weil unter demselben Begriff sehr Verschiedenes verkauft wird. Eine Einordnung, damit Sie wissen, wen Sie da eigentlich anrufen:

  • Franchise-Systeme mit Standardbädern — Fixpreis, Musterausstellung, fester Produktkatalog. Effizient, wenn Ihr Bad in den Katalog passt. Im Gründerzeit-Altbau passt es oft nicht.
  • Anbieter für fugenlose Bäder — spezialisiert auf Spachtelmassen und Großformatplatten statt Fliesen. Sinnvoll bei ebenem, rissfreiem Untergrund; bei arbeitender Altbausubstanz heikel.
  • Badstudios und Ausstellungen — verkaufen Produkte und vermitteln Handwerker. Mehrere Ansprechpartner, mehrere Rechnungen.
  • Installateurbetriebe — führen Sanitär und Heizung aus; Bau-, Estrich- und Fliesenarbeiten werden zugekauft.
  • Vergleichsportale — vermitteln gegen Provision. Sie bekommen Angebote, aber keinen Vertragspartner.
  • Ausführende Bauunternehmen wie Skyline Bau — Bauleistung im eigenen Betrieb, reglementierte Gewerke über konzessionierte Partner, ein Vertrag, eine Gewährleistung.

Ablauf einer Badsanierung bei Skyline Bau

  1. Besichtigung und Aufmaß — kostenlos, in ganz Wien. Wir prüfen Leitungen, Bodenaufbau, Elektro und Aufbauhöhe. Dauer: 45–60 Minuten.
  2. Festpreisangebot — mit Leistungsverzeichnis. Sie sehen jede Position. Was nicht enthalten ist, steht ausdrücklich drin.
  3. Terminplan und Anmeldung — bei der Hausverwaltung, bei Bedarf Bauanzeige MA 37, Abstimmung der Wasserabstellzeiten.
  4. Entkernung und Rohinstallation — Staubschutzschleuse, Abbruch, Entsorgung, Leitungen neu durch die konzessionierten Partnerbetriebe. Fotodokumentation vor dem Verschließen.
  5. Abdichtung, Estrich, Fliesen, Maler — Verbundabdichtung nach ÖNORM B 3407. Trocknungszeiten werden eingehalten, keine Abkürzungen.
  6. Montage, Reinigung, Abnahme — Sanitärobjekte, Endreinigung, gemeinsame Abnahme mit Protokoll und Übergabe der Dokumentation.

Wenn bei der Entkernung etwas gefunden wird

Das passiert. Durchfeuchtete Dippelböden, korrodierte Leitungen, Schimmel hinter Fliesen, fehlende Abdichtung — das sieht vor dem Öffnen niemand, und kein seriöser Anbieter kann es vorab einpreisen.

Was wir dann tun: Wir stoppen, fotografieren, melden uns. Sie bekommen ein Nachtragsangebot mit Fotodokumentation und entscheiden, ob und wie weitergearbeitet wird. Wir bauen nicht einfach weiter und schicken hinterher die Rechnung. Das ist der Punkt, an dem sich Anbieter unterscheiden — nicht bei den Fliesen.

Badsanierung für Hausverwaltungen, Zinshäuser und Bauträger

Wir führen Badsanierungen im Serienauftrag aus. Ab fünf Bädern kalkulieren wir mit Serienpreis. Sie bekommen ein Leistungsverzeichnis, einen Bauzeitplan pro Wohnung, gebündelte Lärmphasen und eine Ansprechperson für das gesamte Objekt. Bei bewohnten Objekten kündigen wir Wasserabstellzeiten mindestens 48 Stunden vorher an und richten bei Bedarf eine temporäre Sanitärlösung ein.

Badsanierung in der Mietwohnung: § 9 und § 10 MRG

Als Mieter brauchen Sie die Zustimmung des Vermieters, sobald in die Bausubstanz eingegriffen wird. Nach § 9 MRG darf der Vermieter eine Verbesserung nicht grundlos verweigern, wenn sie dem Stand der Technik entspricht und fachgerecht ausgeführt wird. Nach § 10 MRG kann bei Auszug ein Ersatzanspruch für den Restwert der Investition bestehen.

Beides setzt voraus, dass Sie nachweisen können, wer wie gearbeitet hat. Wir liefern die Unterlagen: Leistungsverzeichnis, Befugnisnachweise der eingesetzten konzessionierten Partnerbetriebe, Fotodokumentation und Abnahmeprotokoll. Ohne diese Papiere wird der Ersatzanspruch schwierig.

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Fotos der Rohinstallation vor dem Verschließen der Wände
  • Fotodokumentation der Verbundabdichtung
  • Befugnisnachweise der eingesetzten konzessionierten Partnerbetriebe
  • Abnahmeprotokoll
  • Gewährleistung: 3 Jahre

Das brauchen Sie spätestens beim Verkauf der Wohnung oder wenn im Schadensfall die Versicherung wissen will, wer wie gearbeitet hat.

Badsanierung nach Wiener Bezirk: was Sie erwartet

Der Bezirk sagt wenig über den Preis, aber viel über die Bausubstanz — und die Bausubstanz bestimmt den Aufwand. Eine grobe Orientierung aus unserer Praxis:

Gründerzeit-Gürtel: 1030, 1040, 1050, 1060, 1070, 1080, 1090

Klassische Zinshäuser, Baujahr 1860–1918. Dippelböden, Raumhöhen um 3,20 m, Kastenfenster, oft noch Gasetagenheizung. Bäder wurden hier häufig erst in den 1960er- oder 1970er-Jahren nachträglich eingebaut — meist in ein ehemaliges Kabinett oder eine Speisekammer, mit Leitungsführung, die man heute so nicht mehr machen würde. Erwarten Sie hier Strangtausch, statisch geprüften Bodenaufbau und Elektro-Neuinstallation. Preisrahmen: 22.000–32.000 €. Die Aufbauhöhe für eine bodengleiche Dusche ist die Kernfrage — sie entscheidet, ob wir konstruktiv aufbauen müssen.

Zwischenkriegs- und Gemeindebau: 1100, 1110, 1120, 1150, 1160, 1200, 1210

Bauten der 1920er- bis 1960er-Jahre, oft Massivdecken statt Holzbalken. Das vereinfacht vieles: Estrich ist ohne statische Sonderprüfung möglich, die Aufbauhöhe reicht meist für eine bodengleiche Dusche. Die Bäder sind klein — häufig 3–5 m² — aber technisch unkomplizierter. Preisrahmen: 14.000–22.000 €. Achtung bei Gemeindebauten: Hier ist die Abstimmung mit Wiener Wohnen erforderlich, und die Fristen sind länger.

Nachkriegs- und Neubau: 1220, 1230, Randlagen

Betondecken, moderne Leitungsführung, ausreichende Aufbauhöhe. Hier ist eine Badsanierung technisch der einfachste Fall. Wenn die Steigleitungen aus Kunststoff oder Kupfer bestehen und intakt sind, entfällt der Strangtausch komplett. Preisrahmen: 9.800–18.000 €, bei Teilsanierung deutlich darunter.

Schutzzone und Denkmalschutz

Liegt das Haus in einer Schutzzone, betrifft das die Fassade — nicht das Bad im Inneren. Für die Badsanierung selbst ändert sich in der Regel nichts. Relevant wird es nur, wenn Sie ein Fenster tauschen oder eine Lüftungsöffnung nach außen herstellen wollen. Dann ist die MA 19 einzubinden, und der Genehmigungsweg dauert länger. Wir prüfen die Widmung vorab.

Materialkunde: was wir verbauen und warum

Abdichtungssysteme

Wir arbeiten mit flüssig aufzubringenden Verbundabdichtungen (Dichtschlämme oder Dispersion) in Kombination mit Dichtbändern an allen Ecken, Wandanschlüssen und Rohrdurchführungen. Die Durchdringungen sind der kritische Punkt: Dort, wo ein Rohr durch die Abdichtungsebene stößt, entsteht die Schwachstelle. Wir setzen dort Manschetten ein, nicht Silikon. In der Duschzone wird die Abdichtung mindestens 20 cm über den Spritzwasserbereich hochgezogen.

Estricharten

  • Zementestrich — robust, günstig, ca. 28 Tage bis Belegreife. Standard, wenn Zeit da ist.
  • Fließestrich (Calciumsulfat) — selbstnivellierend, 7–14 Tage, gut bei Fußbodenheizung. Nicht für dauerhaft feuchte Bereiche ohne Abdichtung geeignet.
  • Schnellestrich — belegreif nach 3–5 Tagen, deutlich teurer. Sinnvoll, wenn der Bauzeitplan es verlangt.
  • Trockenestrich — Platten statt Nassaufbau, kein Trocknen nötig, geringes Gewicht. Die Lösung im Altbau, wenn der Dippelboden kein zusätzliches Gewicht verträgt.

Welcher Estrich zum Einsatz kommt, entscheidet der Bestand — nicht der Katalog. Im Gründerzeit-Altbau mit Holzbalkendecke ist Trockenestrich oft die einzige vertretbare Lösung, auch wenn er teurer ist.

Fliesen und Formate

Großformate ab 60×120 cm wirken großzügig und haben weniger Fugen — sie verlangen aber einen ebenen Untergrund und lassen sich im Altbau mit welligen Wänden nur mit erheblichem Spachtelaufwand verlegen. Kleinformate und Mosaik verzeihen Unebenheiten, brauchen aber mehr Fugenmasse, die wieder Angriffsfläche für Schimmel bietet. Im Duschboden ist rutschhemmende Ausführung (R10 bis R11) sinnvoll, bei barrierefreien Bädern Pflicht.

Physik

Wer Estrich in drei Tagen verspricht, verspricht Ihnen, die Physik zu brechen.

Bauzeitplan: wie eine Komplettsanierung Tag für Tag abläuft

  • Tag 1: Baustelleneinrichtung, Staubschutzschleuse, Abdecken der Fluchtwege, Materialanlieferung
  • Tag 1–3: Entkernung — Sanitärobjekte raus, Fliesen ab, alter Estrich raus, Bauschutt-Entsorgung
  • Tag 3–4: Bestandsprüfung nach Freilegung. Hier wird gestoppt, wenn ein Schaden auftaucht.
  • Tag 4–7: Rohinstallation — Sanitär und Elektro durch die konzessionierten Partnerbetriebe. Wasser tageweise abgestellt.
  • Tag 7: Fotodokumentation der Rohinstallation vor dem Verschließen
  • Tag 7–9: Trockenbau, Vorwandinstallation, Wandaufbau
  • Tag 9–11: Estrich einbringen — danach Trocknungszeit je nach Estrichart
  • Tag 11–12: Verbundabdichtung, mehrschichtig. Fotodokumentation der Abdichtung.
  • Tag 12–15: Fliesen verlegen, verfugen, Silikonfugen
  • Tag 15–16: Malerarbeiten, Decke
  • Tag 16–17: Montage Sanitärobjekte, Armaturen, Elektro-Feininstallation
  • Tag 18: Endreinigung, gemeinsame Abnahme, Übergabe der Dokumentation

Bei Zement- oder Fließestrich verlängert sich der Plan um die Trocknungszeit. Das ist kein Verzug, sondern Physik. Wer diese Zeit überspringt, verlegt Fliesen auf feuchtem Untergrund — und hat in zwei Jahren hohl klingende Flächen und aufgehende Fugen.

Reihenfolge

Aufmachen, hinschauen, Preis nennen. In der Reihenfolge.

Checkliste: wie Sie ein Badsanierungs-Angebot prüfen

Angebote sind schwer vergleichbar, weil jeder anders gliedert. Diese Fragen bringen Klarheit — bei uns wie bei jedem anderen Anbieter:

  • Ist die Entsorgung enthalten? Bauschutt aus einem Bad sind 2–4 Tonnen. Containerkosten sind ein realer Posten, der gerne fehlt.
  • Ist die Abdichtung ausgewiesen? Wenn im Leistungsverzeichnis keine Verbundabdichtung steht, ist sie nicht kalkuliert.
  • Wer macht Elektro und Sanitär, und ist der Betrieb befugt? Lassen Sie sich den Befugnisnachweis zeigen. Das ist Ihr Recht.
  • Sind Sanitärobjekte und Fliesen enthalten oder als Budget angesetzt? Ein Angebot ohne diese Position ist nicht der Endpreis.
  • Was passiert bei Zusatzaufwand? Gibt es ein Nachtragsverfahren mit Ihrer Zustimmung, oder wird einfach weitergearbeitet?
  • Ist die Bauzeit verbindlich? Und sind Trocknungszeiten eingerechnet oder wurde optimistisch gerechnet?
  • Wie lange ist die Gewährleistung, und wer ist Vertragspartner? Bei mehreren Einzelgewerken haben Sie mehrere Ansprechpartner — und im Schadensfall schiebt jeder auf den anderen.

Typische Schadensbilder und was dahintersteckt

Silikonfugen schimmeln immer wieder

Erneuertes Silikon, das nach drei Monaten wieder schwarz ist, hat selten ein Silikonproblem. Meist steht dahinter dauerhafte Durchfeuchtung von hinten — die Abdichtung fehlt oder ist an der Anschlussfuge unterbrochen. Neu verfugen behandelt das Symptom.

Fliesen klingen hohl

Der Kleber hat sich vom Untergrund gelöst. Ursachen: verlegt auf feuchtem Estrich, ungeeigneter Kleber, fehlende Grundierung, oder ein arbeitender Untergrund ohne Entkopplung. Einzelne Fliesen kann man tauschen; wenn es großflächig ist, muss der Belag runter.

Feuchtefleck an der Nachbarwand oder beim Nachbarn

Das ist der ernste Fall. Wasser läuft nicht dorthin, wo es eintritt, sondern dorthin, wo es kann. Ein Fleck im Nebenraum bedeutet, dass die Abdichtungsebene versagt hat und der Bodenaufbau bereits durchfeuchtet ist. Hier hilft kein Nachdichten von oben — der Aufbau muss geöffnet, getrocknet und neu abgedichtet werden. Je länger man wartet, desto teurer, und ab einem gewissen Punkt ist die Holzbalkendecke betroffen.

Braunes Wasser nach Nichtnutzung

Klassisches Zeichen für korrodierte, verzinkte Stahlleitungen. Das ist kein optisches Problem, sondern der Vorbote des Rohrbruchs. Wer in dieser Situation nur die Fliesen erneuert, baut über ein Rohr, das in absehbarer Zeit aufgeht.

Barrierefreies Bad: was das konkret bedeutet

Barrierefreiheit ist der einzige Weg zur Förderung — und für viele Bauherren der eigentliche Anlass, überhaupt zu sanieren. Es geht dabei nicht nur um Rollstuhlgerechtigkeit. Die meisten Umbauten, die wir ausführen, sind vorausschauend: Menschen Ende 50, die wissen, dass sie in ihrer Wohnung alt werden wollen, und die Wanne jetzt herausnehmen, solange es noch ohne Not geht.

  • Bodengleiche Dusche — schwellenlos, mindestens 120×120 cm für Bewegungsfreiheit, rutschhemmender Belag ab R10.
  • Bewegungsflächen — vor Sanitärobjekten mindestens 90 cm, bei Rollstuhlnutzung 150 cm Wendekreis.
  • Türbreite — mindestens 80 cm lichte Weite, Tür nach außen öffnend oder als Schiebetür, damit im Notfall geöffnet werden kann.
  • Haltegriffe — nicht in Rigips, sondern in tragfähige Unterkonstruktion. Das muss beim Trockenbau mitgedacht werden, nicht hinterher.
  • Unterfahrbarer Waschtisch — Siphon nach hinten versetzt, Vorwandinstallation.
  • Erhöhtes WC — Sitzhöhe 46–48 cm statt der üblichen 40 cm.

Der entscheidende Punkt: Die Unterkonstruktion für Haltegriffe und der Platz für den unterfahrbaren Waschtisch müssen vor dem Verfliesen geplant sein. Nachrüsten heißt aufstemmen. Wenn Sie auch nur ahnen, dass Barrierefreiheit in zehn Jahren ein Thema wird, sagen Sie es bei der Besichtigung — wir bauen die Unterkonstruktion dann gleich mit ein. Das kostet in diesem Moment fast nichts und spart später eine zweite Baustelle.

Warum wir manchmal von einer Sanierung abraten

Nicht jedes Bad muss saniert werden. Wenn die Leitungen aus Kupfer oder Kunststoff bestehen, die Abdichtung intakt ist und keine Feuchteschäden vorliegen, dann ist ein Bad aus den 1990ern technisch in Ordnung — es sieht nur alt aus. In diesem Fall reicht oft ein Austausch der Armaturen, eine Erneuerung der Silikonfugen und ein neuer Anstrich. Das kostet einen Bruchteil.

Wir sagen Ihnen das bei der Besichtigung, auch wenn es gegen unser eigenes Auftragsinteresse geht. Ein Kunde, dem wir eine unnötige Sanierung verkauft haben, kommt nicht wieder und empfiehlt uns nicht weiter. Ein Kunde, dem wir ehrlich gesagt haben, dass sein Bad noch zehn Jahre hält, ruft in zehn Jahren an — und in der Zwischenzeit, wenn im Zinshaus die Strangsanierung ansteht.

Prüfen Sie uns

Drei Dinge, die Sie bei jedem Anbieter verlangen sollten.

Was Sie vor Vertragsabschluss von uns bekommen

Am Bau wird viel behauptet und wenig belegt. Diese drei Nachweise sind der Unterschied zwischen einem Versprechen und einer Zusage — und Sie sollten sie von jedem Anbieter verlangen, nicht nur von uns.

1. Die GISA-Zahl

Unsere: 37945732 (Bling Bling GmbH, Baugewerbetreibender nach § 99 GewO). Im GISA öffentlich abfragbar — in dreißig Sekunden geprüft. Ein Betrieb, der die Zahl nicht nennen will, hat einen Grund dafür.

2. Den Befugnisnachweis der Partnerbetriebe

Für Statik (§ 94 Z 5), Elektro (§ 94 Z 16), Gas/Sanitär (§ 94 Z 25) und Fliesen (§ 94 Z 38) setzen wir konzessionierte Betriebe ein. Deren Nachweis bekommen Sie vor Vertragsabschluss — nicht auf Nachfrage, nicht später.

3. Den Festpreis nach ÖNORM B 2110

Mit Leistungsverzeichnis. Darin steht auch, was nicht enthalten ist. Nachträge nur mit Ihrer schriftlichen Zustimmung — mit Fotodokumentation, bevor weitergebaut wird.

Und was wir dokumentieren, sehen Sie sonst nie: Fotos der Rohinstallation vor dem Verschließen der Wände. Die Abdichtung, bevor verfliest wird. Beides verschwindet hinter Putz und Fliese — und beides entscheidet, ob das Objekt in zwanzig Jahren noch dicht ist. Sie bekommen die Bilder bei der Abnahme. Nicht auf Nachfrage.

Ehrlich gesagt

Was wir nicht versprechen.

Vier Dinge, die Sie woanders hören — und bei uns nicht

Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass jemand alles verspricht. Es entsteht dadurch, dass jemand sagt, wo die Grenze ist.

  • „Wir sind die Günstigsten.” — Sind wir nicht. Wer Trocknungszeiten wegrechnet, die Abdichtung weglässt und die Entsorgung nicht einpreist, ist billiger. Bis zur Schlussrechnung.
  • „Das geht in zwei Wochen.” — Zementestrich braucht rund 28 Tage bis zur Belegreife. Das ist Physik, keine Verhandlungssache. Wer es trotzdem verspricht, arbeitet gegen die Belegreife — und Sie haben in zwei Jahren hohl klingende Fliesen.
  • „Ich sag Ihnen gleich am Telefon, was das kostet.” — Nein. Was eine Sanierung kostet, entscheidet der Zustand hinter der Wand. Den sieht man erst nach dem Öffnen. Ein Telefonpreis ist entweder zu hoch — dann verlieren wir den Auftrag — oder zu niedrig, dann kommen die Nachträge.
  • „Wir machen alles selbst.” — Dürfen wir nicht. Statik (§ 94 Z 5), Elektro (§ 94 Z 16), Gas/Sanitär (§ 94 Z 25) und Fliesen (§ 94 Z 38) sind reglementiert. Wer behauptet, das alles selbst zu machen, hat entweder vier Konzessionen — oder ein Problem.

Wann Sie uns nicht brauchen

Nicht jedes Projekt braucht ein Bauunternehmen. Wir sagen Ihnen bei der Begehung ehrlich, wenn Sie bei uns falsch sind — auch wenn wir damit einen Auftrag verlieren.

Ein einzelnes Gewerk

Wenn nur der Maler kommen soll, brauchen Sie keinen Koordinator. Beauftragen Sie ihn direkt — das ist günstiger.

Überwiegend Statik und Planung

Besteht Ihr Projekt hauptsächlich aus Einreichplanung und statischer Berechnung, gehen Sie direkt zum konzessionierten Baumeister. Ein Bauunternehmen dazwischen ist eine Ebene zu viel.

Technisch intakt, nur alt

Leitungen aus Kupfer, Abdichtung hält, keine Feuchteschäden? Dann reicht eine Renovierung. Sparen Sie sich das Geld.

Warum wir das sagen: Ein Kunde, dem wir eine unnötige Sanierung verkauft haben, kommt nicht wieder und empfiehlt uns nicht weiter. Ein Kunde, dem wir ehrlich gesagt haben, dass sein Bad noch zehn Jahre hält, ruft in zehn Jahren an — und in der Zwischenzeit, wenn im Haus die Strangsanierung ansteht.

Referenz: Parlamentsgebäude Wien

  • Parlamentsgebäude Wien 1010 — Sanierung 2022 — Im 2. Untergeschoss des österreichischen Parlamentsgebäudes (Dr.-Karl-Renner-Ring 3) wurden Trockenbau-, Maler- und Spachtelarbeiten sowie Bodenertüchtigungen von Skyline Bau ausgeführt. Reglementierte Gewerke — Elektrotechnik (§ 94 Z 16 GewO) und Fliesenlegen (§ 94 Z 38 GewO) — erfolgten durch konzessionierte Partnerbetriebe, koordiniert von Skyline Bau. Auftraggeber: W+R Schirmungstechnik GmbH. Das Referenzschreiben vom 17.10.2022 bescheinigt die Ausführung als qualitativ hochwertig, termingerecht und wirtschaftlich. Referenzschreiben als PDF ansehen
  • Was das belegt — Im Parlamentsgebäude wird nicht nach Prospekt gearbeitet. Es gibt Sicherheitsauflagen, Zutrittskontrollen, enge Zeitfenster und eine Abnahme, die keine Nachlässigkeit durchgehen lässt. Wer dort besteht, kann auch eine Zinshaussanierung mit 30 Parteien.
  • Und was es nicht belegt — Wir sind dadurch kein konzessionierter Baumeister geworden. Die reglementierten Gewerke liefen auch dort über befugte Partnerbetriebe. Das ist keine Schwäche, sondern die gesetzliche Ordnung — und wir halten uns daran.

Badsanierung Wien — was Sie vorher wissen sollten

Ein neues Bad ist eine der beliebtesten Sanierungen — und eine der komplexesten, weil viele Gewerke zusammenkommen: Fliesen, Installation, Elektrik, Abdichtung und oft Trockenbau. Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, hier die wichtigsten Fragen ehrlich beantwortet.

Was kostet eine Badsanierung in Wien?

Als grober Richtwert: Ein einfaches Bad mit Standardausstattung beginnt bei rund 8.000 bis 12.000 Euro, ein mittleres Bad liegt bei etwa 12.000 bis 20.000 Euro, ein hochwertiges oder barrierefreies Bad kann 20.000 bis 30.000 Euro und mehr kosten. Entscheidend sind Größe, Ausstattung, ob Leitungen erneuert werden und wie viel abgerissen werden muss. Nach einer Besichtigung erhalten Sie ein verbindliches Festpreisangebot ohne versteckte Nachträge.

Komplettsanierung oder nur Teilsanierung des Bads?

Eine Teilsanierung — etwa nur neue Fliesen, Waschtisch und Armaturen — reicht, wenn Leitungen und Abdichtung noch intakt sind. Sie ist günstiger und schneller. Eine Komplettsanierung lohnt sich, wenn das Bad älter als 25 bis 30 Jahre ist: Dann sind meist auch die Rohre, die Abdichtung und die Elektrik am Ende ihrer Lebensdauer. Alles in einem Zug zu machen ist wirtschaftlicher, als in wenigen Jahren erneut die Wand zu öffnen.

Barrierefreies Bad — worauf sollte man achten?

Ein barrierefreies Bad hat eine bodengleiche Dusche, ausreichend Bewegungsfläche, rutschhemmende Fliesen und oft Haltegriffe. Wichtig ist, das früh zu planen, weil die bodengleiche Dusche in den Boden eingelassen wird. Für altersgerechte Umbauten gibt es in Wien Förderungen — wir klären vor Baubeginn, welche für Sie infrage kommen.

Wie lange dauert eine Badsanierung?

Ein Bad ist in der Regel in zwei bis vier Wochen fertig — abhängig davon, ob nur die Optik erneuert wird oder ob Leitungen, Abdichtung und Elektrik neu gemacht werden. Wichtig ist die richtige Reihenfolge der Gewerke, damit keine Wartezeiten entstehen. Als ausführendes Bauunternehmen koordinieren wir das mit einem Bauleiter, sodass Fliesenleger, Installateur und Elektriker nahtlos ineinandergreifen.

Häufige Fragen zur Badsanierung Wien

Warum nennt Skyline Bau keinen Preis am Telefon?
Weil er dann falsch wäre. Was eine Sanierung kostet, entscheidet der Zustand hinter der Wand: Steigleitungen, Elektrik, Bodenaufbau, Statik. Das sieht man erst nach dem Öffnen. Ein Telefonpreis ist entweder zu hoch — dann bekommen wir den Auftrag nicht — oder zu niedrig, dann kommen die Nachträge. Am Ende zahlt der Bauherr mehr als bei einem ehrlichen Angebot.
Was ist der teuerste Posten bei einer Sanierung?
Nicht die Fliesen und nicht die Küche, sondern das, was hinter der Wand liegt: der Tausch der Steigleitungen, die Elektro-Neuinstallation nach ÖVE/ÖNORM E 8001, der statisch geprüfte Bodenaufbau und die Verbundabdichtung nach ÖNORM B 3407. Das sieht am Ende niemand — aber es entscheidet, ob das Objekt in zwanzig Jahren noch dicht ist.
Warum darf Skyline Bau nicht alle Gewerke selbst ausführen?
Weil die Gewerbeordnung das so vorschreibt. Reglementierte Gewerke — Baumeister-Leistungen (§ 94 Z 5), Elektrotechnik (§ 94 Z 16), Gas- und Sanitärtechnik (§ 94 Z 25), Fliesenlegen (§ 94 Z 38) — dürfen nur konzessionierte Betriebe ausführen. Das ist kein Nachteil, sondern Ihr Schutz: Ein Fehler an einer Gasleitung kann tödlich enden. Wer behauptet, alles selbst zu machen, hat entweder vier Konzessionen — oder ein Problem.
Was ist ein freies Gewerbe — und was ein reglementiertes?
Ein freies Gewerbe darf jeder ausüben, der ein Gewerbe anmeldet: Trockenbau, Estrich, Maler, Abbruch, Entkernung, Bauleitung. Ein reglementiertes Gewerbe nach § 94 GewO verlangt einen Befähigungsnachweis: Baumeister, Elektrotechnik, Gas- und Sanitärtechnik, Fliesenleger. Skyline Bau führt die freien Gewerke mit eigenen Leuten aus und setzt für die reglementierten konzessionierte Partnerbetriebe ein.
Wie erkenne ich ein unseriöses Bauangebot?
An fünf Zeichen: Kein Leistungsverzeichnis, nur eine Pauschalsumme. Keine Position „nicht enthalten” — dort verstecken sich die Nachträge. Keine Entsorgung im Preis — Bauschutt sind mehrere Tonnen. Unrealistische Bauzeit — Estrich in zwei Wochen geht nicht. Hohe Anzahlung vor Leistung — gezahlt wird nach Baufortschritt, nicht im Voraus.
Bekomme ich Fotos von dem, was später niemand mehr sieht?
Ja. Fotos der Rohinstallation vor dem Verschließen der Wände und der Abdichtung, bevor verfliest wird. Beides verschwindet hinter Putz und Fliese — und beides entscheidet über die Dichtheit in zwanzig Jahren. Sie bekommen die Bilder bei der Abnahme, ohne Nachfrage. Die meisten Bauherren bekommen sie nie.
Was ist der Unterschied zwischen Badsanierung und Badrenovierung?
Bei der Renovierung bleibt die Substanz unangetastet: Armaturen, Sanitärobjekte, eventuell Fliesen werden getauscht. Leitungen und Abdichtung bleiben. Wenige Tage, Bruchteil der Kosten. Bei der Sanierung wird bis auf den Rohbau zurückgebaut: Fliesen, Estrich und Leitungen raus, Installation, Bodenaufbau, Abdichtung nach ÖNORM B 3407, Estrich und Fliesen neu. Renovierung reicht bei Kupfer- oder Kunststoffleitungen und intakter Abdichtung. Bei verzinktem Stahl, Feuchteschäden oder fehlender Abdichtung hilft nur die Sanierung.
Was ist eine Badmodernisierung?
Ein Marketingbegriff ohne technische Definition. Gemeint ist meist eine Teilsanierung: Wanne raus, Dusche rein, neue Fliesen — aber ohne Strangtausch. Kann sinnvoll sein. Kann aber auch bedeuten, dass eine 60 Jahre alte Steigleitung hinter der neuen Fliese verschwindet. Fragen Sie im Angebot konkret nach, was mit den Leitungen passiert.
Was kostet eine Badsanierung in Wien?
9.800–32.000 € netto, je nach Umfang. Teilsanierung ab 9.800 €, Komplettbad im Bestand 14.000–22.000 €, Altbau mit Strangtausch 22.000–32.000 €. Festpreis nach kostenloser Besichtigung.
Wie lange dauert eine Badsanierung?
In der Regel 12–18 Werktage. Teilsanierungen ohne Leitungseingriff 8–10 Werktage. Altbau mit Strangtausch 20–25 Werktage — die Estrich- und Abdichtungstrocknung lässt sich nicht verkürzen.
Ist Skyline Bau ein Baumeister?
Nein. Skyline Bau ist ein ausführendes Bauunternehmen, kein konzessionierter Baumeister. Die Bauleistungen führen wir selbst aus. Gas-, Sanitär- und Elektrotechnik sind nach § 94 GewO reglementiert und werden ausschließlich von konzessionierten Partnerbetrieben ausgeführt, die wir koordinieren. Die Gewährleistung für die Gesamtleistung übernehmen wir.
Warum ist eine Badsanierung im Altbau teurer?
Vier Gründe: alte Steigleitungen müssen getauscht werden, der Dippelboden braucht einen statisch geprüften Aufbau, die Elektroinstallation entspricht nicht der ÖVE/ÖNORM E 8001, und für eine bodengleiche Dusche fehlt die Aufbauhöhe. Rechnen Sie mit 22.000–32.000 statt 14.000–22.000 €.
Bekomme ich eine Förderung?
Ja, bei altersgerechtem oder barrierefreiem Umbau: bis 35 %, maximal 4.200 € von der Stadt Wien. Voraussetzung ist ein kostenloses Beratungsgespräch beim Infopoint für Wohnungsverbesserung vor Baubeginn. Rein optische Sanierungen werden nicht gefördert.
Was kostet eine bodengleiche Dusche?
3.500–6.500 € netto als Einzelmaßnahme. Der Preis hängt fast vollständig von der verfügbaren Aufbauhöhe ab. Im Altbau mit Dippelboden ist ein konstruktiver Neuaufbau nötig.
Brauche ich eine Baubewilligung?
Für die reine Badsanierung ohne Eingriff in tragende Bauteile nicht. Sobald tragende Wände geöffnet oder Durchbrüche hergestellt werden, ist eine Bauanzeige bei der MA 37 nötig. Bei Stilllegung einer Gasleitung sind Hausverwaltung und Netzbetreiber einzubinden. Wir prüfen das bei der Besichtigung.
Kann ich in der Wohnung bleiben?
Meistens ja. Wir arbeiten mit Staubschutzschleuse und abschnittsweise. Das Bad ist während der Bauzeit nicht nutzbar. Bei nur einem WC organisieren wir auf Wunsch eine temporäre Lösung. Wasserabstellzeiten kündigen wir 48 Stunden vorher an.
Was ist im Festpreis enthalten?
Besichtigung, Aufmaß, Baustelleneinrichtung, Staubschutz, Entkernung, Entsorgung, Trockenbau, Estrich, Abdichtung nach ÖNORM B 3407, Fliesen, Boden, Maler, Koordination, Bauleitung, Endreinigung — plus die Leistungen der konzessionierten Partnerbetriebe. Für Sanitärobjekte und Fliesen bekommen Sie ein Budget und wählen frei.
Wer macht die Installation und die Elektrik?
Konzessionierte Partnerbetriebe. Diese Gewerke sind nach § 94 GewO reglementiert. Wir arbeiten mit einem festen Kreis geprüfter Wiener Betriebe, koordinieren sie, führen die Bauleitung und sind Ihr einziger Vertragspartner.
Was kostet die Sanitärinstallation allein?
Rund 2.500–5.000 € für neue Kalt- und Warmwasserleitungen, Abwasser und Anschlüsse. Bei einem Strangtausch im Altbau kommen 3.000–8.000 € dazu. Bei uns ist das im Festpreis enthalten.
Kann man über die alten Fliesen bauen?
Technisch ja, wir raten im Altbau ab. Unter alten Fliesen liegt oft keine funktionierende Abdichtung, und Feuchte im Bodenaufbau bleibt unentdeckt. Wer darüber baut, konserviert das Problem. Wir entfernen den Bestand und dichten neu ab.
Fugenloses Bad — sinnvoll?
Bei ebenem, rissfreiem Untergrund ja: keine Silikonfugen, kein Schimmel. Im Altbau mit arbeitender Bausubstanz raten wir eher zur Fliese, weil Setzrisse in fugenlosen Flächen sichtbar werden und sich punktuell nicht reparieren lassen. Wir führen beides aus.
Was kostet die Badsanierung pro Quadratmeter?
Diese Rechnung führt beim Bad in die Irre. Ein Bad hat unabhängig von der Größe dieselben Fixkosten. Ein 8-m²-Bad kostet nicht doppelt so viel wie ein 4-m²-Bad, sondern etwa 30 % mehr. Rechnen Sie nach Umfang, nicht nach Fläche.
Warum schwanken die Preise im Internet so stark?
Weil unterschiedliche Leistungsumfänge verglichen werden. Ein Werbepreis von rund 1.500 € meint eine Duschsanierung. 15.000–35.000 € meint die Altbau-Komplettsanierung. Prüfen Sie im Angebot, ob Entsorgung, Abdichtung, Elektro, Installation und Sanitärobjekte enthalten sind. Dort verstecken sich die Nachträge.
Was ist der teuerste Posten?
Nicht die Fliesen — das, was hinter der Wand liegt. Strangtausch, Elektro-Neuinstallation nach aktueller ÖNORM und der statisch geprüfte Bodenaufbau. Das sieht am Ende niemand, aber es entscheidet, ob das Bad in 20 Jahren noch dicht ist.
Wie läuft die Sanierung ab?
Besichtigung → Festpreisangebot → Terminplan und Anmeldung → Entkernung und Rohinstallation → Abdichtung, Estrich, Fliesen, Maler → Montage, Reinigung, Abnahme mit Protokoll.
Wer haftet, wenn es undicht wird?
Die Bling Bling GmbH. Als ausführendes Bauunternehmen sind wir Vertragspartner für die Gesamtleistung, auch für die Arbeiten der Partnerbetriebe. Sie melden den Mangel bei uns, wir klären intern. Gewährleistung: 3 Jahre.
Kann ich Fliesen und Sanitär selbst aussuchen?
Ja. Sie bekommen ein Budget genannt und wählen frei, bei jedem Händler. Günstiger eingekauft heißt günstigerer Preis, teurer heißt Differenz. Wir übernehmen Abholung und Montage. Auf Wunsch machen wir einen Vorschlag.
Was gilt in der Mietwohnung?
Sie brauchen die Zustimmung des Vermieters. Nach § 9 MRG darf er eine fachgerechte Verbesserung nicht grundlos verweigern. Nach § 10 MRG kann bei Auszug ein Ersatzanspruch bestehen — dafür brauchen Sie Nachweise. Die liefern wir: Leistungsverzeichnis, Befugnisnachweise, Fotodokumentation, Abnahmeprotokoll.
Machen Sie auch Teilsanierungen?
Ja — Wanne zu Dusche, nur Fliesen, nur Abdichtung. Bei Bädern über 30 Jahre raten wir meist zur Komplettlösung, weil sonst die alte Leitung hinter der neuen Fliese liegt. Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Wir sagen bei der Besichtigung, was wir vom Bestand halten.
Wie lange sind die Trocknungszeiten?
Zementestrich rund 28 Tage bis Belegreife, Fließestrich 7–14 Tage. Verbundabdichtung 12–24 Stunden pro Schicht. Schnellestrich und Bautrockner verkürzen das, aber nicht auf null. Wer ein Komplettbad mit Estrich in wenigen Tagen verspricht, arbeitet gegen die Belegreife.
Was, wenn bei der Entkernung ein Schaden auftaucht?
Wir stoppen, fotografieren, melden uns — bevor weitergearbeitet wird. Sie bekommen ein Nachtragsangebot mit Fotodokumentation und entscheiden. Wir bauen nicht weiter und stellen es hinterher in Rechnung.
Was unterscheidet Sie von einem Badstudio?
Ein Badstudio verkauft Produkte und vermittelt Handwerker. Wir sind das ausführende Bauunternehmen — Entkernung, Trockenbau, Estrich, Abdichtung, Fliesen, Maler machen unsere eigenen Leute. Ein Vertragspartner, eine Bauleitung, eine Gewährleistung.
Was unterscheidet Sie von einem Franchise-System?
Franchise arbeitet mit Produktkatalog und Standardbad. Effizient, solange Ihr Bad hineinpasst. Im Gründerzeit-Altbau mit Dippelboden, 3,20 m Raumhöhe und alten Steigleitungen passt es oft nicht. Wir planen einzeln, ohne Produktbindung — dafür ohne Musterausstellung.
Arbeiten Sie für Hausverwaltungen und Bauträger?
Ja, im Serienauftrag. Ab fünf Bädern Serienpreis. Sie bekommen Leistungsverzeichnis, Bauzeitplan pro Wohnung, gebündelte Lärmphasen und eine Ansprechperson für das gesamte Objekt.
Was ist eine Verbundabdichtung?
Eine flexible Dichtschicht direkt unter den Fliesen, im Verbund mit dem Untergrund. In Nassbereichen nach ÖNORM B 3407 vorgeschrieben. Ohne sie ist die Fliese die einzige Barriere — und Fugen sind nicht wasserdicht. Wir führen sie durchgehend aus und dokumentieren sie fotografisch.
Bekomme ich eine Dokumentation?
Ja: Fotos der Rohinstallation vor dem Verschließen, Fotodokumentation der Abdichtung, Befugnisnachweise der Partnerbetriebe, Abnahmeprotokoll, Gewährleistungsurkunde. Das brauchen Sie beim Verkauf oder im Schadensfall.
Wann sollte ein Bad saniert werden?
Nicht nach Optik, nach Technik. Handlungsbedarf bei: dauerhaft schimmelnden Silikonfugen, hohl klingenden Fliesen, Feuchteflecken an Rück- oder Nachbarwand, verzinkten Stahlleitungen, fehlendem FI-Schutzschalter. Ein optisch altes, technisch dichtes Bad kann noch Jahre halten.
Wie bekomme ich ein Angebot?
Anruf unter +43 677 61662131 oder Mail an office@skylinebau.com. Besichtigung in ganz Wien, kostenlos und unverbindlich. Danach Festpreisangebot mit Leistungsverzeichnis. Auf schriftliche Anfragen antworten wir binnen 48 Stunden an Werktagen.
Partnerbetrieb

Nach dem Bad: die Bauschlussreinigung

Feinstaub aus Fliesenschnitt und Estrich setzt sich überall ab — auch außerhalb des Bads. Unsere Endreinigung ist im Festpreis enthalten. Wer die Wohnung darüber hinaus komplett gereinigt haben will, arbeitet mit Bling Bling Premium Reinigung — Bauschlussreinigung in ganz Wien. Bling Bling Premium Reinigung

Badsanierung in Wien anfragen

Kostenlose Besichtigung in ganz Wien. Festpreis nach Aufmaß. Ein Vertragspartner, eine Gewährleistung. Auf schriftliche Anfragen antworten wir binnen 48 Stunden an Werktagen.

Anfrage zu: Badsanierung Wien
Bau-Notfall? Wasserschaden, Schimmel, akute Schäden — bitte direkt via WhatsApp 24/7 — wir kommen zeitnah.

Sie und Skyline Bau erhalten je eine Bestätigung per E-Mail.

Bad neu — ohne Überraschungen

Wir prüfen Leitungen, Bodenaufbau und Elektro vor Ort. Dann bekommen Sie den Preis. Nicht umgekehrt.

Rechtlicher Hinweis: Skyline Bau ist die Markenbezeichnung des Bau- und Sanierungsbereichs der Bling Bling GmbH (FN 611990k, ATU80299348) und keine eigenständige Rechtsperson. Vertragspartner ist ausschließlich die Bling Bling GmbH — eingeschränkter Baugewerbetreibender nach § 99 GewO, GISA 37945732. Sie ist kein konzessionierter Baumeister. Nach § 99 Abs. 5 GewO ist die Bezeichnung „Baumeister” ausschließlich konzessionierten Betrieben nach § 94 Z 5 GewO vorbehalten. Reglementierte Gewerke — Baumeister-Leistungen (§ 94 Z 5), Elektrotechnik (§ 94 Z 16), Gas- und Sanitärtechnik (§ 94 Z 25), Fliesenlegen (§ 94 Z 38) — werden ausschließlich durch befugte, konzessionierte Partnerbetriebe ausgeführt. Deren Befugnisnachweis erhalten Sie auf Wunsch vor Vertragsabschluss.

Bling Bling GmbH · Marke Skyline Bau · Peak Vienna, Floridsdorfer Hauptstraße 1/Top 25, 1210 Wien · FN 611990k · ATU80299348 · GISA 37945732 · +43 677 61662131 · office@skylinebau.com

Hinweis: Skyline Bau ist die Markenbezeichnung des Bau- und Sanierungsbereichs der Bling Bling GmbH und keine eigenständige Rechtsperson. Vertragspartner ist ausschließlich die Bling Bling GmbH. Die Bling Bling GmbH ist eingeschränkter Baugewerbetreibender nach § 99 GewO und kein konzessionierter Baumeister. Nach § 99 Abs. 5 GewO ist die Bezeichnung „Baumeister” konzessionierten Betrieben nach § 94 Z 5 GewO vorbehalten. Reglementierte Gewerke — Baumeister-Leistungen, Statik, Gas- und Sanitärtechnik, Elektrotechnik — werden ausschließlich durch befugte, konzessionierte Partnerbetriebe ausgeführt.