Fundamentverstärkung Wien · Skyline Bau · seit 2014

Fundamentverstärkung Wien Unterfangung, Bodenverfestigung, Risssanierung

Setzungsrisse, absackende Mauern, geplanter Dachausbau: Wir verstärken Fundamente im Wiener Altbau – mit Statik vom Ziviltechniker und Festpreis nach ÖNORM B 2110.

Eine Fundamentverstärkung in Wien kostet 900 bis 2.500 € pro Laufmeter Unterfangung. Der Preis hängt von der Tiefe, vom Baugrund und von der Zugänglichkeit ab. Vor jeder Ausführung steht ein statisches Gutachten; im Gründerzeithaus wird abschnittsweise im Pilgerschrittverfahren unterfangen, damit das Gebäude jederzeit tragfähig bleibt. Bauzeit 3 bis 10 Wochen.
Statik vom Ziviltechniker Pilgerschritt, Haus bleibt bewohnt Festpreis ÖNORM B 2110 3 Mio. € Bau-Haftpflicht Beweissicherung inklusive

Aushub für die Unterfangung eines Fundaments
Abschnittsweiser Aushub im Pilgerschrittverfahren
Betonarbeiten an einem Fundament in Wien
Schalung, Bewehrung, Beton – Abschnitt für Abschnitt

Was kostet eine Fundamentverstärkung in Wien?

Richtwerte netto, Stand 2026. Verbindlich wird der Preis nach Bodengutachten und statischer Berechnung, weil Tiefe und Verfahren erst dann feststehen.

LeistungRichtwertEnthalten
Unterfangung konventionell (Beton, abschnittsweise)900–1.600 €/lfmAushub, Schalung, Bewehrung, Beton, Verdichtung, Entsorgung
Unterfangung tief (über 2 m) oder beengt1.600–2.500 €/lfmZusätzlich Verbau, Handaushub, Abtransport über Schacht
Bodenverfestigung / Injektion (Harz)120–350 €/m²Bohrungen, Injektionsharz, Nivellementkontrolle
Statisches Gutachten + Berechnung1.800–5.000 €Ziviltechniker, Bestandsaufnahme, Berechnung, Ausführungsplan
Bodengutachten (Baugrunduntersuchung)1.200–3.500 €Sondierungen, Laborwerte, geotechnischer Bericht
Beweissicherung Nachbargebäude800–2.500 €Fotodokumentation, Rissmonitore, Protokoll
Risssanierung im Mauerwerk (nach Stabilisierung)60–180 €/lfmVernadelung, Verpressung, Verputz

Wann eine Verstärkung nötig ist

  • Neue oder wachsende Risse: Diagonal über Fensterecken, breiter als 2 mm, oder Risse, die sich binnen Wochen verändern.
  • Klemmende Türen und Fenster: Ein Hinweis auf Verformung des Tragwerks, nicht auf Quellen des Holzes.
  • Geplanter Dachgeschossausbau oder Aufstockung: Zusätzliche Last, für die das Gründerzeitfundament oft nicht ausgelegt ist.
  • Nachbargrube oder Tiefgarage: Aushub in Nachbarschaft entzieht dem Fundament seitlichen Halt.
  • Feuchter Keller mit Ausschwemmung: Feinanteile werden ausgespült, der Baugrund sackt.
  • Kellervertiefung geplant: Wer den Keller nutzbar machen will, muss praktisch immer unterfangen.

Verfahren im Wiener Altbau

Unterfangung im Pilgerschritt

Das Fundament wird in 1 bis 1,25 m breiten Abschnitten abwechselnd untergraben und betoniert. Standard im bewohnten Gründerzeithaus.

Bohrpfähle / Mikropfähle

Wenn tragfähiger Baugrund erst tief liegt. Lasten werden über schlanke Pfähle abgetragen, wenig Erschütterung.

Bodenverfestigung mit Harz

Injektion unter die Sohle, das Harz verdrängt Hohlräume und hebt millimetergenau. Kurze Bauzeit, kein Aushub.

Vernadelung und Verpressung

Für Risse im Mauerwerk nach der Stabilisierung: Edelstahlanker plus Verpressmörtel.

Ablauf

Begehung und RissaufnahmeRissbild, Verlauf, Breite, Rissmonitore. Kostenlos in Wien. Ergebnis: Fotobefund und erste Einschätzung.
Bodengutachten und StatikSondierungen, geotechnischer Bericht, statische Berechnung durch Ziviltechniker oder konzessionierten Baumeister-Partnerbetrieb (§ 94 Z 5 GewO).
Einreichung und BeweissicherungBei bewilligungspflichtigen Eingriffen Einreichung MA 37; Beweissicherung der Nachbarhäuser vor Baubeginn.
Festpreisangebot ÖNORM B 2110Leistungsverzeichnis je Abschnitt, Bauzeitplan, Ausschlüsse, Zahlungsplan.
Ausführung abschnittsweisePilgerschritt, tägliche Nivellementkontrolle, Erschütterungsmessung wo nötig.
Abnahme und MonitoringAbnahmeprotokoll, Rissmonitore bleiben 6 bis 12 Monate zur Kontrolle, danach Risssanierung.

Wiener Baugrund: was ihn besonders macht

Große Teile Wiens stehen auf Donauschotter mit wechselnden Feinanteilen, in Bezirken wie Ottakring, Hernals und Währing auf Tegel, einem quellfähigen Ton. Tegel verändert bei Feuchtewechsel sein Volumen – das erklärt viele Setzungsrisse in Gründerzeithäusern ohne erkennbare Ursache. Gründerzeitfundamente sind meist Bruchsteinstreifen ohne Bewehrung, 60 bis 100 cm tief, ohne Horizontalsperre. Deshalb gehören Trockenlegung und Fundamentverstärkung fast immer zusammen betrachtet.

Was Sie vor Vertragsabschluss von uns bekommen

  • Fotobefund der Risse mit Maßangaben und Verlauf.
  • Statische Beurteilung des Partnerbetriebs mit Verfahrensvorschlag.
  • Leistungsverzeichnis nach ÖNORM B 2110, Abschnitt für Abschnitt, mit Aushubmengen und Entsorgung.
  • Bauzeitplan mit Zugänglichkeit, Lärmzeiten und Sperrflächen.
  • Versicherungsnachweis Bau-Haftpflicht 3 Mio. €, Nachweis der GISA-Berechtigung.

Wann Sie uns nicht brauchen

Haarrisse im Verputz ohne Verformung sind kein Fall für eine Unterfangung, sondern für Spachtel und Farbe. Auch ein einzelner alter, seit Jahren unveränderter Riss braucht meist nur Beobachtung mit Rissmonitoren. Wir sagen Ihnen das bei der Begehung, bevor Gutachten Geld kosten.

Häufige Fragen zu Fundamentverstärkung Wien

Was kostet eine Fundamentverstärkung in Wien?
900 bis 2.500 € pro Laufmeter Unterfangung, je nach Tiefe und Zugänglichkeit. Bodenverfestigung mit Harz 120–350 €/m². Netto, Richtwert 2026, verbindlich nach Gutachten.
Wie lange dauern die Arbeiten?
3 bis 10 Wochen, abhängig von der Länge der zu unterfangenden Wand und der Zugänglichkeit. Gutachten und Statik brauchen zusätzlich 2 bis 4 Wochen.
Können wir während der Arbeiten im Haus bleiben?
Ja. Beim Pilgerschrittverfahren bleibt das Gebäude jederzeit tragfähig. Es ist laut und staubig, aber bewohnbar.
Woran erkenne ich, ob ein Riss gefährlich ist?
Kritisch sind Risse breiter als 2 mm, diagonale Risse über Fenster- und Türecken und Risse, die sich innerhalb von Wochen verändern. Rissmonitore zeigen das binnen 4 bis 8 Wochen.
Braucht es eine Baubewilligung?
Eingriffe ins Tragwerk sind in Wien bewilligungs- oder anzeigepflichtig. Die Einreichung bei der MA 37 erstellt ein konzessionierter Baumeister-Partnerbetrieb, Skyline Bau koordiniert.
Zahlt die Versicherung?
Bei Setzungsschäden meist nicht, weil sie als allmähliche Einwirkung gelten. Bei Schäden durch Nachbaraushub oder Rohrbruch dagegen häufig. Die Beweissicherung ist dafür die Grundlage.
Was ist eine Bodenverfestigung mit Harz?
Ein Expansionsharz wird unter die Fundamentsohle injiziert, verdrängt Hohlräume und hebt das Fundament millimetergenau. Kurze Bauzeit, kein Aushub, aber nicht bei jedem Baugrund möglich.
Gibt es einen Festpreis?
Ja, nach Gutachten und Statik. Vorher wäre jede Zahl geraten, weil Tiefe und Verfahren den Preis bestimmen.

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