Zinshaussanierung Wien: Kosten, Förderung & Ablauf 2026 | Skyline Bau
Zinshaussanierung Wien · Skyline Bau · seit 2014

Zinshaussanierung Wien Kosten, Förderung, Ablauf

Sockelsanierung, Strangsanierung, Fassade und Dachausbau am Wiener Gründerzeithaus – ein Vertrag, ein Festpreis nach ÖNORM B 2110, ein Ansprechpartner.

Eine Zinshaussanierung in Wien kostet 2026 je nach Umfang 1.000 bis 2.500 € pro m² Nutzfläche. Die Stadt Wien fördert die Sockelsanierung über den wohnfonds_wien mit bis zu 40 % der förderbaren Kosten; der Bund ergänzt thermische Maßnahmen und Heizungstausch über den Sanierungsscheck. Saniert wird in der Regel im bewohnten Zustand, Bauzeit 6 bis 18 Monate.
Festpreis ÖNORM B 2110 Förderabwicklung inklusive Sanierung im bewohnten Haus 3 Mio. € Bau-Haftpflicht Referenz Parlament Wien 2022

Was kostet eine Zinshaussanierung in Wien?

Die Kosten hängen von drei Dingen ab: vom Zustand hinter der Wand (Steigleitungen, Elektrik, Holztramdecken), vom Umfang (Sockel- oder Totalsanierung) und davon, ob Dach und Fassade in einer MA-19-Schutzzone liegen. Die folgenden Richtwerte gelten für Wiener Gründerzeithäuser, Stand 2026, netto, verbindlicher Preis nach Begehung.

MaßnahmeRichtwertWas enthalten ist
Sockelsanierung (ganzes Haus, bewohnt)1.000–1.800 €/m² NutzflächeDach, Fassade, Steigleitungen, Allgemeinflächen, Stiegenhaus, oft Heizung und Lift
Totalsanierung (leer, bis auf Rohbau)1.800–2.500 €/m² NutzflächeSockelsanierung plus komplette Wohnungssanierung, neue Grundrisse, Bäder, Elektrik
Einzelne Gründerzeit-Wohnung700–1.500 €/m²Leitungen, Elektrik, Bad, Böden, Türen; ohne Hausanteile
Strangsanierung (pro Strang)25.000–60.000 €Wasser, Abwasser, Gas, Elektro-Steigleitungen inkl. Wanddurchbrüche und Wiederherstellung
Fassade in Schutzzone180–350 €/m² FassadenflächePutzsanierung, Stuckrekonstruktion, Anstrich nach MA-19-Vorgabe
Lift-Nachrüstung150.000–300.000 €Schacht, Statik, Anlage, Einreichung; gefördert
Dachgeschossausbau1.800–3.000 €/m² neuer WohnflächeStatik, Dachstuhl, Ausbau schlüsselfertig; gefördert ab 3 neuen Einheiten
Rechenbeispiel Sockelsanierung · 1.200 m² Nutzfläche
Baukosten1,8 Mio. €
wohnfonds-Förderung bis 40 %– 720.000 €
Effektive Kosten1,08 Mio. €
Pro m²900 €

Modellrechnung, netto, Förderhöhe abhängig von Programm, Objekt und Einreichung. Verbindlich ist der Bescheid des wohnfonds_wien.

Welche Förderungen gibt es 2026?

Wien ist die einzige österreichische Stadt mit einer eigenen Förderschiene für ganze Zinshäuser. Wer sie nicht nutzt, zahlt bis zu 40 % zu viel. Die wichtigsten Programme:

ProgrammStelleWas gefördert wirdForm
Sockelsanierungwohnfonds_wienGesamtsanierung im bewohnten Haus: Hülle, Haustechnik, Allgemeinflächen, LiftLandesdarlehen, Annuitätenzuschuss, nicht rückzahlbarer Zuschuss
Thermisch-energetische Sanierung (THEWOSAN)wohnfonds_wienDämmung Dach, oberste Decke, Kellerdecke, Fenstertausch; Ziel ca. 40 % weniger HeizwärmebedarfZuschuss je m² und Energieklasse
Lift-Einbauwohnfonds_wienNachträglicher Personenaufzug im BestandZuschuss
Dachgeschossausbauwohnfonds_wienAb drei neuen Wohneinheiten im Rahmen einer SockelsanierungDarlehen
Sanierungsscheck / Raus aus Öl und GasBund (KPC)Thermische Sanierung, Tausch fossiler HeizungenEinmalzuschuss, mit Wiener Förderung kombinierbar
Expressverfahrenwohnfonds_wienEinzelmaßnahmen wie Heizungstausch, Fenster, KellerdeckendämmungBeschleunigte Zusage

Skyline Bau plant förderoptimiert: Das Sanierungskonzept wird so aufgebaut, dass Energiekennzahl, Bauzeit und Mieterinformation den Förderkriterien entsprechen. Auf Wunsch übernehmen wir die gesamte Abwicklung von der Einreichung bis zum Abruf. Bei geförderter Sockelsanierung gilt nach Fertigstellung eine Mietzinsbindung nach § 18 MRG; das rechnen wir vorab durch.

Sockelsanierung, Totalsanierung, Strangsanierung: der Unterschied

Sockelsanierung

Die Wiener Standardform: Das Haus bleibt bewohnt, saniert werden Hülle, Dach, Fassade, Steigleitungen, Stiegenhaus, Keller, oft Heizung und Lift. Gefördert. Bauzeit 8 bis 18 Monate.

Totalsanierung

Das Haus ist leer oder wird leer gestellt. Rückbau bis auf Rohbau, neue Grundrisse, komplette Wohnungssanierung. Höchste Wertsteigerung, höchste Kosten. Bauzeit 12 bis 24 Monate.

Strangsanierung

Nur die senkrechten Leitungsstränge werden erneuert: Wasser, Abwasser, Gas, Elektro. Oft der erste Schritt, wenn Leitungen über 50 Jahre alt sind. Bauzeit 4 bis 10 Wochen pro Strang.

Einzelmaßnahme

Dach, Fassade, Fenster, Heizung oder Kellerdecke getrennt. Sinnvoll, wenn die Substanz sonst intakt ist. Über das Expressverfahren rasch förderbar.

Ablauf einer Zinshaussanierung in Wien

Erstbegehung und BestandsaufnahmeHolztramdecken, Dachstuhl, Fassade, Keller, Feuchte, Hausschwamm, Alter der Steigleitungen. Kostenlos in Wien. Ergebnis: Befund mit Fotodokumentation.
Sanierungskonzept und Förder-CheckWelche Maßnahmen, in welcher Reihenfolge, mit welcher Förderung. Statik und Einreichplanung über einen konzessionierten Baumeister-Partnerbetrieb (§ 94 Z 5 GewO).
Festpreisangebot nach ÖNORM B 2110Leistungsverzeichnis mit Positionen, Ausschlüssen, Bauzeitplan und Zahlungsplan. Keine Pauschale, keine Nachträge aus dem Nichts.
Einreichung und BeweissicherungMA 37 (Baupolizei), in Schutzzonen MA 19 (Stadtbild), Fördereinreichung wohnfonds_wien, Beweissicherung der Nachbargebäude, Mieterinformation.
Bauausführung in AbschnittenStaubschutz, Wasser- und Stromabschaltungen 48 Stunden vorher angekündigt, wöchentliche Fotodokumentation für Eigentümer und Hausverwaltung.
Abnahme und ÜbergabeAbnahmeprotokoll nach ÖNORM B 2110, Fotos der Rohinstallation vor dem Verschließen, Förderabruf, Gewährleistung 3 Jahre nach § 933 ABGB, 10 Jahre auf die Dachabdichtung.

Zinshaussanierung Wien: typische Schadensbilder im Gründerzeithaus

  • Holztramdecken: Durchbiegung, Tramköpfe im feuchten Mauerwerk verfault. Ertüchtigung meist mit Stahlträgern oder Verbunddecke, selten kompletter Tausch.
  • Aufsteigende Feuchte: Keine Horizontalsperre im Sockel. Muss vor jeder Dämmung behoben werden, sonst wandert die Feuchte nach oben.
  • Steigleitungen: Bleirohre, verzinkter Stahl, alte Gasleitungen. Ab 50 Jahren Tausch, nicht Reparatur.
  • Fassade: Hohlstellen im Putz, abgefallener Stuck, Risse an Gesimsen. In Schutzzonen Rekonstruktion nach MA-19-Vorgabe, keine Außendämmung.
  • Dachstuhl: Feuchteschäden, echter Hausschwamm, unzureichende Auflager für einen späteren Ausbau.
  • Elektrik: Zweileiter-Netz ohne Schutzleiter, kein FI. Neuinstallation nach ÖVE/ÖNORM E 8001 ist Pflicht bei jeder Wohnungssanierung.

Sanierung im bewohnten Haus: Mietrecht und Kommunikation

Fast jedes Wiener Zinshaus fällt unter das Mietrechtsgesetz. Das bestimmt, was während der Sanierung zulässig ist: Erhaltungsarbeiten müssen Mieter dulden (§ 8 MRG), Verbesserungsarbeiten brauchen Ankündigung, geförderte Sockelsanierungen laufen über das § 18-Verfahren mit befristeter Mietzinserhöhung. Skyline Bau arbeitet mit Bauabschnitten von oben nach unten, Staubschleusen im Stiegenhaus, festen Sperrzeiten für Wasser und Strom und einer wöchentlichen Information an alle Parteien. Die Hausverwaltung bekommt Unterlagen für die Eigentümerversammlung und laufende Fotos vom Baufortschritt.

Für wen Skyline Bau Zinshäuser in Wien saniert

Zinshaus-Eigentümer

Erhalt der Substanz, Ertragswert steigern, Förderung ausschöpfen. Ein Vertragspartner statt zwölf Gewerke.

Hausverwaltungen

Beschlussfähige Unterlagen, Festpreis, Bauzeitplan, Fotodokumentation für die WEG oder die Eigentümer.

Investoren und Bauträger

Totalsanierung mit Dachausbau vor Verkauf oder Vermietung. Kalkulierbar durch ÖNORM-Festpreis.

Wohnungseigentümergemeinschaften

Sockelsanierung des Altbaus als WEG, Fördereinreichung gemeinsam, Kosten nach Nutzwert.

Warum Skyline Bau

  • Seit 2014 am Wiener Gründerzeitbestand. Sockelsanierungen, Strangsanierungen, Dachausbauten in Leopoldstadt, Josefstadt, Neubau, Ottakring, Hernals, Währing und Floridsdorf.
  • Referenz Parlamentsgebäude Wien, 2022. Trockenbau-, Maler- und Bodenarbeiten im 2. Untergeschoss des österreichischen Parlaments, Auftraggeber W+R Schirmungstechnik GmbH, Referenzschreiben vom 17.10.2022 als PDF.
  • Festpreis nach ÖNORM B 2110. Schriftlich, mit Leistungsverzeichnis und Ausschlüssen. Was nicht drinsteht, steht als „nicht enthalten“ drin.
  • Alle Gewerke koordiniert, reglementierte Gewerke konzessioniert. Baumeister-Leistungen, Statik, Gas, Sanitär und Elektro führen befugte Partnerbetriebe aus. Skyline Bau übernimmt Ausführung der freien Gewerke, Koordination und Bauleitung.
  • 3 Mio. € Bau-Haftpflicht, Gewährleistung 3 Jahre, 10 Jahre auf die Dachabdichtung.
  • Bauschluss-Reinigung inklusive Angebot. Die Schwesterfirma Bling Bling Premium Reinigung übernimmt die Endreinigung, damit das Haus bezugsfertig übergeben wird.

Sanieren oder abreißen?

Seit der Novelle der Wiener Bauordnung 2018 dürfen Gebäude mit Baujahr vor 1945 nur abgebrochen werden, wenn die MA 19 bestätigt, dass kein öffentliches Interesse an der Erhaltung besteht. Für fast jedes Gründerzeithaus heißt das: Sanierung ist nicht nur die wirtschaftlichere, sondern die einzig realistische Option. Eine Sockelsanierung um 1.000 bis 1.800 €/m² liegt zudem deutlich unter Neubaukosten von 3.000 bis 4.500 €/m² und erhält die Wohnungen im Mietbestand.

Was Sie vor Vertragsabschluss von uns bekommen

  • Befund mit Fotos aus der Bestandsaufnahme: Decken, Dachstuhl, Fassade, Keller, Leitungen.
  • Sanierungskonzept mit Reihenfolge der Maßnahmen und Förderzuordnung.
  • Leistungsverzeichnis nach ÖNORM B 2110 mit jeder Position, jedem Ausschluss und der Entsorgung im Preis.
  • Bauzeitplan mit Abschnitten und Sperrzeiten für Wasser und Strom.
  • Förderrechnung: Baukosten, erwartete Förderung, effektive Kosten, § 18-MRG-Auswirkung auf die Mieten.
  • Versicherungsnachweis der Bau-Haftpflicht über 3 Mio. € und Nachweis der GISA-Berechtigung.

Wann Sie uns nicht brauchen

Wenn Ihr Projekt hauptsächlich aus Einreichplanung und Statik besteht, gehen Sie direkt zum Ziviltechniker oder Baumeister. Wenn nur Oberflächen erneuert werden sollen (Anstrich, Böden, Türen), ist das eine Renovierung um 100 bis 400 €/m², nicht förderfähig, und dafür ist ein Generalunternehmer eine Ebene zu viel. Wir sagen Ihnen das bei der Begehung.

Häufige Fragen zur Zinshaussanierung Wien

Was kostet eine Zinshaussanierung in Wien?
1.000 bis 2.500 € pro m² Nutzfläche, je nach Umfang. Sockelsanierung im bewohnten Haus 1.000–1.800 €/m², Totalsanierung bis auf Rohbau 1.800–2.500 €/m², einzelne Wohnung 700–1.500 €/m². Netto, Stand 2026, verbindlich nach Begehung.
Wie hoch ist die Förderung der Stadt Wien?
Bis zu 40 % der förderbaren Kosten bei einer Sockelsanierung über den wohnfonds_wien, als Landesdarlehen, Annuitätenzuschuss oder nicht rückzahlbarer Zuschuss. Thermische Maßnahmen, Lift und Dachausbau werden zusätzlich gefördert; der Sanierungsscheck des Bundes ist kombinierbar.
Was ist eine Sockelsanierung?
Die von der Stadt Wien geförderte Gesamtsanierung eines Wohnhauses im bewohnten Zustand: Dach, Fassade, Steigleitungen, Allgemeinflächen, oft Heizung und Lift. Die Mieter bleiben im Haus.
Können die Mieter während der Sanierung bleiben?
Bei der Sockelsanierung ja, das ist der Regelfall. Wasser und Strom sind tageweise abgestellt und werden mindestens 48 Stunden vorher angekündigt. Bei einer Totalsanierung mit neuen Grundrissen wird das Haus in der Regel leer gestellt.
Wie lange dauert eine Zinshaussanierung?
Strangsanierung 4 bis 10 Wochen pro Strang, Sockelsanierung 8 bis 18 Monate, Totalsanierung mit Dachausbau 12 bis 24 Monate. Dazu kommen 2 bis 4 Monate für Einreichung und Förderbescheid.
Was ist in einer MA-19-Schutzzone zu beachten?
Die Gründerzeitfassade muss in Gliederung, Stuck und Proportion erhalten bleiben; die MA 19 beurteilt jede Maßnahme. Außendämmung ist meist ausgeschlossen, gedämmt werden Dach, oberste Decke, Kellerdecke, Fenster werden saniert oder in Kastenfenster-Optik getauscht.
Brauche ich eine Baubewilligung?
Bei Eingriffen ins Tragwerk, Dachgeschossausbau, Lift-Einbau und Grundrissänderungen ja. Ein konzessionierter Baumeister-Partnerbetrieb (§ 94 Z 5 GewO) erstellt die Einreichung bei der MA 37, Skyline Bau koordiniert das Verfahren.
Ist Skyline Bau ein Baumeister?
Nein. Skyline Bau ist die Marke des Bau- und Sanierungsbereichs der Bling Bling GmbH, eingeschränkter Baugewerbetreibender nach § 99 GewO (GISA 37945732). Statik, Planverfassung und Einreichung erfolgen über konzessionierte Baumeister-Partnerbetriebe, Gas, Sanitär und Elektro über befugte Fachbetriebe.
Was passiert mit der Miete nach einer geförderten Sanierung?
Bei einer geförderten Sockelsanierung wird die Sanierung über das § 18-MRG-Verfahren finanziert: befristete Mietzinserhöhung, danach Mietzinsbindung. Die Berechnung liegt dem Förderantrag bei und wird vor Vertragsabschluss mit Ihnen durchgerechnet.
Lohnt sich ein Dachgeschossausbau im Zinshaus?
Meist ja. Er schafft Wohnfläche auf Neubau-Niveau, ist der stärkste Wertsteigerungshebel im Altbau und wird im Rahmen einer Sockelsanierung ab drei neuen Wohneinheiten gefördert. Voraussetzung ist die Statik von Dachstuhl und obersten Decken.
Gibt es einen Festpreis?
Ja. Nach der Bestandsaufnahme erstellt Skyline Bau ein schriftliches Festpreisangebot nach ÖNORM B 2110 mit Leistungsverzeichnis, Ausschlüssen, Bauzeitplan und Zahlungsplan.
Welche Gewährleistung gibt Skyline Bau?
3 Jahre nach § 933 ABGB auf alle Bauleistungen, 10 Jahre auf die Dachabdichtung. Bau-Haftpflicht 3 Mio. €. Vor dem Verschließen der Wände bekommen Sie Fotos der Rohinstallation und der Abdichtung.

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